Schock! Russen-Panzer in Berlin!

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(Via kopperschlaeger.net)

Was ist da eigentlich los? Um es kurz zu machen, BILD und B.Z. haben in Berlin eine Petition gestartet, damit die Panzer vom Denkmal der Roten Armee im Tiergarten in der Nähe zum Brandenburger Tor verschwinden. Man hat natürlich nichts gegen das Denkmal, fühlt sich aber irgendwie diffus von den knapp 70 Jahre alten Panzern bedroht. Ja, beim BILD-Leser zieht das „Eckahard, geh ma in den Keller, ich glaub die Russen kommen“ halt noch immer.

Bringt das Gejammer was? Nein. Die Junge Welt schreibt es klipp und klar:

Die alten T 34 werden im Tiergarten stehenbleiben. Deutschland hat sich 1990 vertraglich dazu verpflichtet, alle Kriegsgräber und Mahnmale zu erhalten. Schließlich liegen unter dem Denkmal mehr als 2000 sowjetische Soldaten, die in der Schlacht um Berlin ihr Leben ließen.

Da kann man doch nur dem Neuen Deutschland zustimmen:

Schade eigentlich, dass die »Russen-Panzer« nicht mehr intakt sind. Man hätte zu gern einmal kräftig aufs Springer-Haus gefeuert. Präventiv sozusagen. Bevor man dort nächste Woche auf die Idee kommt, Kaliningrad zurückzufordern.

Josef A. Preiselbauer

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