München und wieder mal BAGIDA

In München lief Montag Abend, nach einer Woche Pause, wieder BAGIDA, der bayrische Ableger von PEGIDA, auf. Die Teilnehmerzahlen waren weiterhin fallend, inzwischen nur noch circa 250 Teilnehmer. Leider muss man erwähnen, dass es auch weniger Gegendemonstranten waren.

Inzwischen handelt es sich bei BAGIDA wohl nur noch um einen relativ harten Kern um ihren Guru Michael Stürzenberger von der islamophoben Kleinstpartei „Die Freiheit“. Stürzenberger war sich nicht einmal zu blöde, mit den anderen im Chor „Nazis raus“ zu rufen. Hierbei zeigte sich wieder eine deutliche kognitive Dissonanz seinerseits, denn auch wenn er behautet, bei BAGIDA würden Nazis nicht geduldet, so wurden wieder mehrere bekannte NPD-Funktionäre gesichtet.

Die Auftaktkundgebung fand diesmal wieder auf dem Sendlinger-Tor-Platz statt, der kurze Spaziergang führte unter lautstarker Begleitung von der anderen Straßenseite zum Stachus, und dort gab es eine Abschlusskundgebung. Dabei wurde einiges wirres Zeug geredet, bei einer Rednerin, die bereits mehrmals bei BAGIDA sprach, halfen nur noch Kopfhörer und Slayer auf voller Lautstärke, so schrill kreischte sie. Aber was ein aufrechter deutscher Bagidaist ist, der ist hart im Nehmen. Am Ende wurde noch mit Taschenlampen und Handyleuchten gegen die Islamisierung des Abendlandes gefunzelt und versucht die deutsche Nationalhymne zu singen.

Im Nachhinein kam es leider noch zu kurzzeitigen Festnahmen und Anzeigen durch die Polizei gegen Gegendemonstranten wegen angeblicher Beleidigung.

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Josef A. Preiselbauer

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