Josef A. Preiselbauer

6 comments

  1. hättest aber wirklich mal ein freundlicheres gesicht machen können. so sprichr man niemand an, die leute müssen ja angst haben vor so einer finsteren miene.

  2. ….es gibt eben immer noch ein paar wenige zurückgebliebene Ewiggestrige, die die Augen vor der glücklicherweise vergangenen Schreckensherrschaft der Kommunisten u.a. im Osten Deutschlands verschließen.

    Ich stelle mir gerade vor, wie lange Sie für das Ausüben der Ihnen heute zum Glück zustehenden Meinungsfreiheit bei Zeigen einer „anderen Flagge“ durch die Stasi-Schergen angekettet in den Elbwasser-Keller der Stasizentrale in Dresden gestellt worden wären, bevor Sie für Jahre als politischer Häftling (Upps, die gab es da ja gar nicht

  3. Herr Regimegegner, wissen Sie nicht, dass die Linke dafür bezahlt wird?
    Dann schauen Sie doch mal bei Ihrer sicher guten Freundin, Erika Steinbach ins Facebook. Da können Sie das alles nachlesen … und Sie wollen doch gewiss nicht behaupten, dass die arme Erika lügt, oder?

    Sie haben vollkommen recht. Es ist ein Unding gegen unsere heutige Freiheit, vor allen die Meinungsfreiheit zu demonstrieren. Überhaupt, was soll das, wenn jeder einfach demonstrieren darf und dann noch mit den Utensilien der Vergangenheit … Das Vorrecht wollen wir doch mal bitte der extrem Rechten erhalten.
    Noch schlimmer, es gehört verboten, das Menschen gegen Krieg, gegen Arbeitslosigkeit, gegen schlechte Bildung, gegen schlechte medizinische Versorgung, gegen Kinderarmut demonstrieren. Die Menschen sollten endlich Klarheit in ihren Köpfen schaffen und begreifen, wie wichtig, richtig und nützlich es für sie ist, dass sie täglich um einen Teil ihrer Arbeitsleistung betrogen werden – nennt man wohl Ausbeutung. Nur damit ist der Arbeit gebende – nicht der Arbeit leistende – in der Lage, genügend Steuern zu zahlen. Nur mit genügend Steuern können die arme Erika und ihre Freunde das Geld für die marode Bundeswehr gerade so zusammenkratzen und unsere Freiheit auch am Hindukusch, am Horn von Afrika … verteidigen. Für die Verteidigung der Freiheit im eigenen Lande muss die Politik noch die eine oder andere Voraussetzung schaffen. Aber das wird schon noch …
    Außerdem, was ist daran schlimm, wenn einige Millionen Menschen täglich Vollzeit arbeiten und nicht davon leben können? Sollen sie doch mehr arbeiten. Die armen, geplagten und gebeutelten Arbeit gebenden müssen auch täglich 16 bis 18 Stunden Klötzen und haben keine Zeit für Kleckern. Woher sollen denn die Aktienkurse kommen, ohne das Risikobestreben der Arbeit gebenden und ihrer Geldmafia. Ich meine, dass muss man doch mal den Leuten sagen können.

    Noch ein kleiner Hinweis sei mir erlaubt. Die ehemalige Dresdner Stasizentrale liegt ca. 150 Meter oberhalb der Elbe. Also das Stehen im Elbwasser … leider nur aller 2374 Jahre möglich, wenn mal eine Sintflut vorbei kam. Naja, die kam in dieser DDR-Zeit leider nicht. Sie wissen ja, Herr Regimegegner, in der DDR war Mangel angesagt und der hat auch vor Sint-Flutwellen nicht halt gemacht.

    Bleiben Sie, Herr Regimegegner Ihrem Verteidigungswillen der Freiheit treu und zeigen Sie „andere Flagge“ – es gibt ausreichend Parteien und Bürgerwütige, die Ihnen dafür Beifall zollen. Ich hoffe, nicht zahlen …

  4. Sehr geehrter Herr Gewe,

    ob Linke (außer im Deutschen Bundestag – leider Gottes) für irgendetwas bezahlt werden, entzieht sich meiner Kenntnis und ist mir, solange es nicht von meinen hart erarbeiteten Steuergeldern ist, prinzipiell egal. Erika Steinbach? Wer ist das? Habe ich bisher weder gehört noch kennengelernt.

    Ich spreche keinem in unserem wunderschönen Deutschland das Recht auf Demonstrationen ab, so lange weder rote noch braune Brut damit verherrlicht werden! Selbst dann jedoch kann rein rechtlich jeder tun, was er will, solange verfassungsgemäß gehandelt wird.

    Weshalb ich überhaupt nochmals antworte ist Ihr Hinweis auf DD, Bautzener Str.: Sofern Sie jemals dort waren, sollten Sie wissen, dass sich der Komplex der Stasischergen bis zum Körnerweg in Elbhöhe hinuntergezogen hat – Dort gab es Arrestzellen mit entsprechendem Grundwasserstand, der den politischen Gefangenen vor Weiterleitung in eine Haftanstalt zeitweise zuteil geworden sein soll. Man kann darüber streiten, ob es nun Elbwasser oder elbnahes Grundwasser war…. Verzeihen Sie mir diese Inkorrektheit im Detail! Die Wartezeit von 2374 Jahren können Sie somit getrost ignorieren, wobei glücklicherweise (aus meiner Sicht) ja 1989 ein andere Sintflut kam und dieses SED-Pack endlich dahingerissen hat! Nur so ganz nebenbei: In meiner Kindheit und Jugendzeit „durfte“ (musste) ich an all dem sozialistischen Schei.. (Pioniere, FDJ, Stabü, vormilitärische Ausbildung etc.) teilnehmen. Irgendetwas hat mein Stabü-Lehrer damals bei mir „versaut“, denn ich konnte die Zeit nach dem erfolgreichen Abi kaum abwarten, um endlich frei leben zu können… Ich bin froh, dass meine Kinder all diesen Militärdrill, der in der DDR bereits in der 1.Klasse der POS begonnen hat und sich mit sogenannten betrieblichen Kampfgruppen durch das ganze Arbeitsleben zog, nicht durchmachen müssen. Hoffentlich NIEMALS!

    Ich für meinen Teil sage: Nie wieder menschenverachtende Regimes in Deutschland, weder faschistische noch kommunistitsche! Beide Bewegungen bzw Systeme haben weltweit Millionen und Abermillionen Menschenleben gefordert bzw. fordern diese heute noch in einigen Ländern der Erde – LEIDER!

  5. Werter Herr Regimegegner,

    selbstverständlich habe ich niemals an ihrer Systemtreue zum Kapitalismus gezweifelt. Ihre Namenswahl, alle Ihre Äußerungen und Darstellungen sprechen da ein beredes Zeugnis für einen linientreuen und strammen Anhänger und Verehrer des kapitalistischen Ausbeutersystems. Die Arbeit gebenden dieses Landes, ja sicher der gesamten Welt sind stolz auf so einen treuen Er- und Untergebenen. Ich darf mein Lob noch veredeln mit der Feststellung, das Sie den „Untertan“ von Heinrich Mann glatt weg um Größenordnungen in den Schatten stellen. Ich hoffe für Sie, dass Ihnen Ihre linientreue Haltung entsprechend Ihres Erhaltungswertes für das bestehnde Ausbeutersystem gebührend honoriert wird.
    Für die Korrektur meines ungenügenden Wissens über eine Einrichtung und deren Lokalitäten, die ich weder als Opfer noch als Täter je kennen lernen durfte meinen unverbindlichen Dank.
    Der Vollständigkeit halber gestatten Sie mir eine Frage an Sie, die Sie mir sicher recht schnell, einfach und objektiv beantworten können. Ich treffe diese Annahme auf Grund Ihres beeindruckenden und umfassenden Wissens über die Opfermillionen dieser Welt.
    Wie hoch sind eigentlich die Opfer der abendländischen Kolonialisierung des Afrikanischen Kontinents und der heutigen kapitalistischen Ausbeutung von Afrika, Südamerika und etlichen Ländern Asiens? Wen müssen wir für diese Opfer mit „nie wieder … „anklagen?
    Ich verbleibe mit großer Erwartung an ihre gewiß aufschlußreiche, klare Antwort auf meine Frage.

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