Das Problem in Sachsen ist größer als Pegida.

Liebe Menschen,

hier eine Veröffentlichung einer gestrigen Rede. Es wäre schön, wenn sie die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.

,,Das Problem in Sachsen ist größer als Pegida.

Pegida, die AfD und der rassistische Mob von Clausnitz, Freital, Heidenau und Bautzen, sie alle sind nicht das Kernproblem, gegen das wir Montag für Montag protestieren. Sie sind Symptome eines Komplexes namens Sachsensumpf.

Zu den Geschehnissen von Clausnitz, wo rassitstische Anwohner ankommende Refugees blockierten und Polizisten Kinder, Frauen und Männer brutal und gewalttätig aus einem Bus zerrten oder auch Bautzen, wo ein johlender Mob eine brennende Unterkunft beklatschte, hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Kupfer folgendes zu sagen:

>> Die Vokabel [antirassistischer Protest] lässt mich erschaudern. […] Wir sind hier eine Gemeinschaft in Sachsen […] und jetzt kommen fremde Menschen und die gilt es hier zu integrieren und da gilt es für uns zu erst, dass wir uns stark und selbstbewusst zeigen.

Wir brauchen Anpassung von denen, die herkommen, nicht von denen die hier sind. Das ist nicht meine Politik.

Die Polizei hat auch in Clausnitz einen guten Job gemacht und wenn es da Flüchtlinge gibt, die sich nicht schützen lassen wollen dann muss man eben auch etwas härter zugreifen.<<

Diese Einstellung offenbart nicht nur, das in Sachsen Kultur-Rassismus weit bis in die Regierung hinein reicht, sie zeigt auch, was das Problem mit sächsischer Überheblichkeit ist und sie zeigt vorallem, warum es eben keinen ,guten‘ Patriotismus gibt.

Denn am Ende ist Patriotismus nichts anderes als ein Abgrenzungsbegriff. Herr Kupfer will hier Menschen miteinander einen, die nichts verbindet als ihr Wohnort und ihre Nationalität.

Was genau verbindet mich mit brutalen Cops in Clausnitz, was ist die Gemeinsamkeit, die mir Herrn Kupfer und seine CDU näher bringt als die Menschen, die er als ,Fremde‘ tituliert?

Ich lasse mich nicht auseinander dividieren mit meinen Freunden, die in Erstaufnahmeeinrichtungen unter Residenzpflicht wie Gefangene hausen. Ich lasse mich nicht entzweien mit den Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind.“

Eure GEPIDAs

Quelle: Gepida bei Facebook

Josef A. Preiselbauer

1 comment

  1. Von nichts kommt nichts. Wenn uns Herr Tillich in die Ohren säuselt, dass er den Rechtsextremismus in Sachsen verschlafe… ähm unterschätzt hat, dann nehme ich ihm das nicht ab. Über 25 Jahre CDU-allein und GroKO-Regierung mit dem Kennzeichen „Reaktionärste Bundeslandregierung Deutschlands“ und bevorzugte Krankheit Blindheit auf dem rechten Auge, dann sind obige Verlautbarungen des Herrn Kupfer nicht verwunderlich. Wer die Linke am Protest hindert und mit Knüppel, Tränengas und Wasserwerfer behandelt und auf der anderen Seite mit den Rechtsextremen ein „Kaffeekränzchen“ abhält, braucht sich über derzeitige Folgen nicht wundern. Ist doch alles nur volksverdummendes Geschwätz wenn von „ganzer Härte“ des Gesetztes geschwafelt wird. Seit Heidenau sind viele Monate vergangen. Eine Person wurde verurteilt, der Rest laufen gelassen bzw. erst gar nicht „ermittelt“. Nein, diese Regierung ist mehr als überfällig. Nur darf die neue Regierung mit AfD, NPD usw. nicht noch schlimmer werden, als die rechte CDU-Regierung. Ablösung ja, aber nur durch LINKE, SPD und Grüne. Dann wird sich zeigen, wie schnell wirklich der „Arm des Gesetzes“ sein kann und muss. Dan werden sich diese Nazi-Ratten ganz schnell wieder in ihre Löcher verkriechen.

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