„Warum ich nicht mehr so viel blogge.“

Diesen Text kann ich so fast 100% von Jenny übernehmen.

Viele mei­ner Freunde, die mei­nen Blog gerne lesen, frag­ten oder spra­chen mich dar­auf an, warum ich nicht mehr so viel schrei­ben würde. Das hat viele Gründe.

Einer der Gründe heißt schlicht und ein­fach soziale Netz­werke. »Frü­her« gabe es soziale Netz­werke in die­sem Sinne nicht so wie heute, und des­halb lan­dete kurzum auch alles in mei­nem Blog: ein Foto, ein Zitat, ein Musik­vi­deo. Frü­her gab es auch noch keine Smart­pho­nes, die man über­all hin mit­nahm und von jeder Ecke der Welt ein Lebens­zei­chen von sich geben konnte. Da setzte man sich abends an den Rech­ner und schrieb sich alles von der Seele.

Heute haben wir ja wirk­lich die Qual der Wahl: Face­book, das bei mir aber nur noch ein Sam­mel­su­rium für Kon­takte und Nach­rich­ten ist wegen des doo­fen Algo­rith­mus; Twit­ter, in das man halt alles rein­klopft, was einem spon­tan in die Birne kommt; Ins­ta­gram, um Fotos zu tei­len und Snap­chat, um Fotos und auch Videos zu ver­öf­fent­li­chen.

Ich kann also Texte twit­tern, die mir in den Kopf kom­men, Fotos pos­ten, die ich gerade auf­ge­nom­men habe und etwas live kom­men­tie­ren, wenn ich irgendwo bin. Das frisst Zeit, und auch, wenn man das Gefühl hat, man inves­tiere nicht viel Zeit, um all diese Dinge zu tei­len: man tut es doch, da muss man nur mal ganz tief in sich gehen.
Um zurück zum Thema zu kom­men: Bei die­sem gan­zen Auf­wand, den ich erzeugt habe, um mich tags­über über ver­schie­dene Kanäle mit­zu­tei­len – da setze ich mich doch abends nicht mehr hin, um mei­nen Tag noch­mals für den Blog zusam­men­zu­fas­sen.

Ist so.

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Josef A. Preiselbauer

1 comment

  1. Guten Tag, Herr Preislbaur

    da haben Sie recht. Wenn Sie danaben auch noch einer Erwerbsarbeit nachgehen sollten, wird die Zeit einfach sehr knapp. Es ist halt nur schade, weil der Blog sehr schön gemacht ist. Bei FB und Twitter geht alles immer ein bißchen hopplahopp, ins Unreine geschrieben. Außerdem gibt es ja auch Leser Ihres Blogs, die nicht bei FB und Twitter oder Instagram sind.

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