Wie die AfD mich enttarnte – Teil 1

Die AfD ist schon ein komischer Verein. Wollen immer ganz demokratisch sein, und mit einem diskutieren, aber wenn man dann mit ihnen diskutiert, dann werden sie sauer. Und bei konkreten Fragen weichen sie aus. Im speziellen Fall geht es heute mal um den AfD KV Freising-Pfaffenhofen. Viele der folgenden Links müssen leider direkt zu Facebook gehen, das lässt sich in dem Falle nicht verhindern. Ich werde in den Screenshots auch keine Namen anonymisieren, da diese öffentlich auf der AfD-Seite stehen.

Ich lasse mich ja von der AfD (Es ist hierbei, wenn nicht anders erwähnt, immer der KV Freising-Pfaffenhofen gemeint, wenn ich von der AfD spreche.) nicht beeindrucken. Im Gegenteil. So ganz demokratisch suche ich das Gespräch mit ihnen. Vor zwei oder drei Jahren bin ich mal zu einem ihrer offenen Bürgertreffen in Freising gegangen, damals beim Löwenwirt. Wir haben uns nett unterhalten. Natürlich hatten wir zu vielen Dingen unterschiedliche Ansichten, das wird sich auch nicht ändern, aber interessant war es trotzdem. Heute (Dienstag) bin ich sogar extra nach Dachau gefahren, um mir einen Vortrag von Christian Jung bei der AfD Dachau-FFB über den Links-Staat anzuschauen. War lustig. Und hat mich darin bestärkt, hier in München zu bleiben, wo die Politik doch etwas versucht gegen Rechts zu unternehmen.

Und unsere regionale AfD? Sie posten immer fleißig bei Facebook. Natürlich erfährt niemand, welche Personen da schreiben, sie machen sich die Anonymität einer Seite bei Facebook zu nutzen. Von ihren Lesern und Leuten, die dort diskutieren, fordert die AfD allerdings, dass die sich namentlich zu erkennen geben.

Ich habe mehrfach nachgefragt. Die AfD ist wohl eindeutig gegen das Recht auf Anonymität im Internet. Solange es für andere gilt. Interessant übrigens die obige Drohung, mich zum Star zu machen, also mich zu outen. Das haben sie an mehreren Stellen wiederholt.

Sicher ist auch, wenn man nicht mit Realnamen bei Facebook unterwegs ist, dann verweist die AfD in typisch deutscher Obrigkeitshörigkeit auf die AGB von Facebook und nennt einen beim Realnamen. Nun ist mein Realname kein Geheimnis, ich nutze ihn nur einfach bei Facebook nicht sondern meinen Künstlernamen „Josef A. Preiselbauer“. Das hält die AfD natürlich nicht ab, den trotzdem zu schreiben. Das Ziel ist natürlich klar, der Versuch von Einschüchterung von Personen, die nicht die Meinung der AfD vertreten.

Interessant übrigens hier am Anfang des Screenshots der Beweis, dass es für die AfD heute keine Nazis mehr gibt. Wie gesagt, komische Truppe.

Nun bin ich ja sehr gespannt, was die AfD da wohl über mich weiß, von dem ich nichts weiß. Lassen wir uns überraschen, dann erscheint Teil 2 dieses Blogeintrags.

Josef A. Preiselbauer

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