Tag am Meer

Es hat mich heute an die friesische Küste der Niederlande verschlagen. So blau wie auf dem Foto…

…sah das Meer leider nicht aus.

Aber erstmal, kurz vor der Küste, gab es ein Mahnmal für Widerstandskämpfer. Ich habe es zufällig auf dem Weg gefunden. (Google Maps)

Aber nun ans Meer. Ich habe den Küstenabschnitt zwischen Holwerd und Lauwersoog besucht.

Stürmisch, gelegentlich Regen und ein grauer Himmel. Zum Zeitpunkt des Höchststandes der Flut kam ich an. Strand gibt es da leider nicht wirklich, denn die ganze Küste ist ein großer Betondeich. Und hinterm Deich das Wattenmeer. Es war trotzdem spannend. 3 Stunden später war ich noch mal am ersten Ort, da stand das Wasser schon deutlich tiefer und man sah den Wattboden herausschauen. Am Horizont sieht man die großen Inseln Ameland und Schiermonnikog.

Schneekoppe

Ich war mal wieder im Riesengebirge und habe die Schneekoppe von Malá Úpa aus bestiegen. Diesmal nicht in rekordverdächtigen 1:39h, aber immerhin habe ich es noch hoch geschafft. 😉 Diesmal leider auch bei Regen und Sturm.

Zum Schluss gibt es noch zwei Nachtaufnahmen: Unsere Unterkunft und der Sternenhimmel (Mit Flugzeug).

Ich seh den Sternenhimmel…

Aufgenommen am 2. Oktober 2015, 5:08 Uhr, Blick Richtung Süden, leicht Südwest.

Schön zu sehen, in der Mitte das Wintersternbild Orion. Und links unten davon der Sirius, der hellste Stern am Himmel (Die Sonne mal ausgeschlossen). Am oberen Rand blendet der Mond.

Einfach mal auf das Bild drauf klicken, dann habt ihr es in voller Auflösung.

IMG_9651

Belichtungszeit: 2,0 Sek.
Blende: f/3.5
ISO: 2000

In Lightroom entrauscht und nachgeregelt.

Bildschirmfoto 2015-10-02 um 05.13.46

Ein weiteren schönen Blick hat man derzeit morgens in Richtung Osten. Venus, Mars und Jupiter fast in einer Reihe. Zwischen Venus und Mars macht Regulus den Bogen perfekt. Am unteren Rand sieht man eine Hausecke.

IMG_9655

Wer die Planeten nicht erkennt, hier mal ein Screenshot aus dem Programm Stellarium.

Bildschirmfoto 2015-10-02 um 05.36.07

Blutmond

Es war das astronomische Highlight des Herbstes, die so genannte „Superblutmondfinsternis“ (Spiegel Online). Es tut mir ja ein bisschen leid um die Leute, die versuchten das Ereignis mit Smartphone zu fotografieren. Aber trotzdem schön, dass sich so viele dafür begeistern.

Hier erst mal meine vier gelungenen Fotos:

IMG_9621 IMG_9629

IMG_9637 Blutmond

Das erste Foto des Vollmondes war noch recht leicht, einfach mit 300mm-Tele aus der Hand fotografiert.

Die technischen Daten des ersten Fotos:
Brennweite: 300mm
Belichtungszeit: 1/640s
Blende: f/8,0
ISO: 200

Danach ging ohne Stativ nichts mehr.

IMG_3053

Die technischen Daten des letzten Fotos, der Blutmondes:
Brennweite: 300mm
Belichtungszeit: 1 Sekunde
Blende: f/5,6
ISO: 1600

Mit Lightroom konnte ich aus den RAW-Dateien noch bisschen mehr rausholen, vor allem auf dem dritten Foto, die dunklen Bereiche etwas aufhellen.

Das war es dann. Für mehr Fotos hat es leider nicht gereicht, da die Wolkendecke doch ziemlich dicht war. 🙂

Ach ja, der Weltuntergang ist offensichtlich auch mal wieder ausgefallen.