Namesänderung in soz. Netzwerken / Über mein Blog

Für die unter Euch (also gewe und felix ausgeschlossen 😀 ), die sich auch in sozialen Netzwerken rumtreiben, kurz diese Info:

Nicht erschrecken, nicht staunen! Ich, geb. als „Daniel Weigelt“, habe meine Namen mal wieder auf das Pseudonym „Josef A. Preiselbauer“ geändert. Ich werde weder gestalkt (Schade…) noch bedroht, ich will mich damit auch nicht verstecken, ich habe einfach Spaß daran. Ich bin trotzdem der alte geblieben und auf meiner Profilseite / Impressum steht auch (noch) mein echter Name. Der ist kein Geheimnis.

Meine Profil bei:

Witzigerweise steht bei allen drei Netzwerken in der Adressleiste des Browser was anderes. Aber zumindest ist mein Nick jetzt dort wieder stimmig mit meinem Blog.

Apropos Blog: Seit ihr denn zufrieden, wie ich mein Blog führe? Ich weiß, derzeit geht es hauptsächlich um das Thema Nahost, aber auch das wird sich wieder ändern. Das Thema Montagsdemos ist ja inzwischen ausgelutscht. 😉 Ich schreibe bekanntermaßen über das, was mich aktuell bewegt und interessiert. Aber ihr als meine Leser dürft natürlich auch Kritik üben und sagen, was ihr gerne lesen würdet. Dafür gibt es ja die Kommentarfunktion.

Realitätscheck? Wird völlig überbewertet!

Man hat es als Kommunist nicht leicht, wenn man solche „Genossen“ hat. Da hat man lieber nichts mehr mit denen gemein. Solche verqueren Texte kenne ich sonst nur aus den Köpfen alter Küchentischkommunisten.

Palästina-Demo in Berlin am 12.07.2014 (Indymedia)

Die Besonderheit Israels ist, das es als Siedler- und Kolonialstaat von verschiedenen imperialistischen Mächten in der Funktion eines Brückenkopfs in der Arabischen Welt installiert wurde, und notwendigerweise in antagonistischen Widerspruch mit den dort lebenden palästinensischen Massen geriet und seitdem diese zu vertreiben, unterwerfen oder vernichten trachtet. Somit kann der Charakter der Revolution in Palästina, will sie denn erfolgreich sein, nur der einer neudemokratische Revolution des palästinensischen Volks unter der Führung der Arbeiterklasse sein und über die Zerschlagung des imperialistischen Staats Israel führen. Israel hat keine Zukunft auf dem Weg zum Sozialismus.

Abgeschrieben aus dem Handbuch „Der kleine Revolutionär“.

Revolution in Palästina? Ich lach mich kaputt! Den Menschen in Nahost, egal ob Israel oder Palästina, ist die proletarische Revolution völlig egal.

Und das ist sie, die revolutionäre Avantgarde:

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Und ein paar Zeilen vorher:

(…) Auf eine völlige Eskalation ließen es die Bullen jedoch aus Angst vor dem Hass der Jugend nicht ankommen. Immer wieder erschallten laute Sprechchöre „Freiheit für Palästina“, „Intifada bis zum Sieg“ und „Hoch die internationale Solidarität“. Mehrfach wurden israelische Fahnen den Flammen übergeben.

Sehr revolutionär. Wahrscheinlich wurde auch „Juden raus“ gerufen, das trauen sie sich dann nur nicht zu schreiben. Diese Spinner, die ihren Hass auf Israel einfach nur mit dem Hass auf die USA als Imperialisten Nr. 1 verbinden, kotzen mich echt an!

Und das Fazit der revolutionären Demonstration erst!

Wir haben unsere Positionen und unseren Standpunkt als Teil des Volkes und nicht als irgendwie außenstehendes Subjekt vertreten und verteidigt und haben dafür einiges an positivem Zuspruch von mit uns Kämpfenden und Demonstrierenden erfahren.

Ja ne, is klar! Die Massen sind hinter Euch.

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Ich bin versucht, den ganzen Text als Satire aufzufassen.

Was sonst noch so in der Welt passiert

Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas beschäftigt viele Menschen. Aber es geschieht mehr in der Welt, was in den Nachrichten teilweise fast untergeht.

– In der Ostukraine ist ein ziviles Flugzeug abgestürzt, 300 Menschen kamen ums Leben. Angeblich soll es von prorussischen Kämpfern abgeschossen sein. Unabhängig davon starben bei Kämpfen in den vergangenen Tagen viele Menschen.

– In Syrien und um Irak ist die ISIS weiter auf dem Vormarsch. Bei Gefechten in Syrien starben über 100 Menschen, unter ihnen auch Zivilisten. Im Juni starben im Irak über 2400 Menschen, davon über 1500 Zivilisten. In Bagdad starben wieder bei mehren Anschlägen mindestens 10 Menschen.

– In Afghanistan starben mehr als 80 Menschen bei einem Selbstmordanschlag.

– Bei Kämpfen am Flughafen von Tripolis in Lybien starben mindestens 15 Menschen

– In Ägypten sind bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt auf der Halbinsel Sinai acht Menschen getötet worden.

– In Liberia starben bereits 105 Menschen am tödlichen Ebola-Virus.

– In Asien fordert der Taifun Rammasun immer mehr Todesopfer.