Botanischer Garten München

Der Botanische Garten München-Nymphenburg, auch Neuer Botanischer Garten, schließt an den Nymphenburger Park nach Norden an und ist mit einer Fläche von 21,20 Hektar und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der größeren Botanischen Gärten Deutschlands. Er gehört heute zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. (Wikipedia)

Diese Fotos entstanden am 29. März 2014, einem wunderschönen Frühlingstag. Sie stammen sowohl aus den Außenanlagen als auch aus den Gewächshäusern.

Botanischer_Garten_01 Botanischer_Garten_02 Botanischer_Garten_03

Botanischer_Garten_04 Botanischer_Garten_05 Botanischer_Garten_06

Continue reading

Die Links zum Sonntag (3)

Tanzen!

Da wir in Bayern heute ein generelles Tanzverbot haben, weil die Tage eine religiös-fundamentalistische Gaga-Sekte ein bizarres Splatter-Ritual feiert, gibt es hier ein kleines bisschen Widerstand in Form einer YouTube-Playlist mit schöner Diskomusik.

Selbst der Lattenjupp wäre heute gern tanzen gegangen, wenn er nicht diese Kreuzschmerzen gehabt hätte.1

  1. Blasphemie by Gagada []

Gemeinsame Erklärung

Gemeinsame Erklärung der im „Antifaschistischen Komitee gegen Krieg und Sozialraub“ vertretenen Organisationen anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des I. Weltkrieges und des 75. Jahrestages des Beginns des II. Weltkrieges

Wo der Hauptfeind steht

Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges – und zum 75. des Zweiten – führen Historiker und Massenmedien ein bizarres Schauspiel auf. Die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, der Krieg 1914-1918, ist Thema zahlreicher, in Details durchaus Interessantes zutage fördernder Monographien und von diversen Talkshows. Im Mittelpunkt steht, beileibe nicht erstmals, die „Kriegschuldfrage“. Denn niemand wollte nach dem Ersten Weltkrieg, weder in Deutschland, noch in Österreich oder bei den Westmächten, Verantwortung für den Völkermord übernehmen. Der Kriegsausbruch sei für alle „ein Sprung ins Dunkle“ gewesen, nicht zuletzt deshalb, „weil alle am Frieden verzweifelten“. Und heutzutage wird wiederum behauptet: „Keiner hätte es gewollt, wenn er gewusst hätte, was dann kam.“

Continue reading

Schock! Russen-Panzer in Berlin!

20140417-035143.jpg
(Via kopperschlaeger.net)

Was ist da eigentlich los? Um es kurz zu machen, BILD und B.Z. haben in Berlin eine Petition gestartet, damit die Panzer vom Denkmal der Roten Armee im Tiergarten in der Nähe zum Brandenburger Tor verschwinden. Man hat natürlich nichts gegen das Denkmal, fühlt sich aber irgendwie diffus von den knapp 70 Jahre alten Panzern bedroht. Ja, beim BILD-Leser zieht das „Eckahard, geh ma in den Keller, ich glaub die Russen kommen“ halt noch immer.

Bringt das Gejammer was? Nein. Die Junge Welt schreibt es klipp und klar:

Die alten T 34 werden im Tiergarten stehenbleiben. Deutschland hat sich 1990 vertraglich dazu verpflichtet, alle Kriegsgräber und Mahnmale zu erhalten. Schließlich liegen unter dem Denkmal mehr als 2000 sowjetische Soldaten, die in der Schlacht um Berlin ihr Leben ließen.

Da kann man doch nur dem Neuen Deutschland zustimmen:

Schade eigentlich, dass die »Russen-Panzer« nicht mehr intakt sind. Man hätte zu gern einmal kräftig aufs Springer-Haus gefeuert. Präventiv sozusagen. Bevor man dort nächste Woche auf die Idee kommt, Kaliningrad zurückzufordern.

FDJ-Prozess Berlin: Freispruch

Ein kleiner Sieg und eine große Aufgabe

 

„Wir lassen uns unseren Kampf gegen Faschismus und Krieg nicht verbieten!“ – Heute haben wir einen kleinen Sieg errungen! Der Richter am Amtsgericht Tiergarten sprach zwei FDJ Mitglieder, die wegen Verwendens des Kennzeichens einer verfassungswidrigen Organisation (gemeint ist die FDJ) und Verstoßes gegen das Uniformierungsverbot angeklagt waren, frei.

 

Der Richter stellte klar: Das Symbol werde als das Symbol der FDJ der DDR verstanden und dieses sei erlaubt. Es sei daher sozialadäquat und folglich nicht verboten, das FDJ-Symbol zu tragen. Ob das FDJ Verbot von 1951 überhaupt noch Bestand haben kann – das wollte er nicht beurteilen.

 

Der Staatsanwalt spielte seine deutsche Rolle überzeugend: Verbot ist Verbot! Das muss verurteilt werden! Im Gegensatz zum Richter hatte er keine rechtlichen Argumente hierfür, sondern argumentierte, wenn man so will, nach Gefühl. Im Gegensatz zum Richter: Dieser fand die Aktion „geschmacklos“, ließ sich aber hiervon nicht leiten.

 

Was können wir sagen: Ein kleiner Sieg ist es! Unsere Aufgabe bleibt: Der Kampf gegen Faschismus und Krieg ist die Aufgabe der FDJ seit ihrer Gründung. Es ist diese Organisation, die nicht davor zurückschreckt, die Kriegstreiber und Kriegsprofiteure zu benennen und die sich kompromisslos gegen den deutschen Kriegskurs stellt. Es ist diese Organisation, die sich gegen den deutschen Faschismus aufbaute und die aufgrund ihres Kampfs gegen die Remilitarisierung in Westdeutschland verboten wurde. Geschmacklos fand man schon damals in den 50ern, dass sich die Jugend nur wenige Jahre nach der Befreiung vom Faschismus gegen die entnazten Nazis stellte.

 

Geschmacklos findet man sie auch noch heute, wenn sie klarstellt: Die Annexion der DDR ermöglichte es der größer gewordenen BRD wieder Kriege gegen andere Länder zu führen! Findet es ruhig geschmacklos! Wir finden es geschmacklos gegen andere Länder Krieg zu führen! Und wir finden es sehr geschmackvoll, ein antifaschistisches Land aufzubauen, in dem Krieg und Faschismus die Wurzeln gezogen werden!

 

Freundschaft!

 

eure FDJ

Anbei zwei Artikel: