Links am Sonntag (20. Juli 2014)

Fotograf spendet Erlös aus Urheberrechtsprozess gegen Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern an den Blog »NSU Watch« – Eigentor für den Verfassungsschutz

Streit um Stolpersteine – Münchens Angst vor den Neonazis

Revolutionärer Freundschaftsbund e.V.: Der Rote Aufbau Nr. 98 (2/2014) erschienen

Karl Marx zum Fußballfanverhalten

Deutscher WM-Titel aberkannt: Philipp Lahm eigentlich Italiener

Nahostkonflit:

Facebook-Chat mit Botschafter Hadas-Handelsman zur Situation in Israel und im Gazastreifen / Aus aktuellem Anlass: Erläuterungen zur Wasserfrage im Nahostkonflikt

Kriegspropaganda: Mit falschen Fotos gegen Israel

Israelische Armee versucht Opfer zu vermeiden, Hamas versucht Opfer zu provozieren: Wenn die israelische Armee anklopft

KP Israels verurteilt neue Aggression gegen Gaza

Nahostkonflikt in Deutschland:

Bei einem Spontanprotest gegen israelische Militäreinsätze kommt es zu einer Attacke auf einen taz-Redakteur. Die Rolle der Polizei ist zweifelhaft. Israelfeinde außer Kontrolle

Kasseler Zustände: Antizionistische Demonstration erhält Unterstützung von “links”

Warum Nazis mit Islamisten gegen Israel marschieren

“Israel-Kritik” revisited: Die Judenhasser lassen die Maske fallen

Solid-Demo endet in antisemitischer Gewalt – und der Polizeieinsatz in einem Desaster

Josef A. Preiselbauer

2 comments

  1. Wie ich schon geschrieben habe, auch mit fällt es schwer die Dinge in Nahost zu bewerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen.
    Bei meinem gestrigen Besuch im Einsteinhaus (Caputh) habe ich mir ein Heftchen zu diesem Haus mitgenommen und dort u.a. zur Geschichte der Juden gelesen, das bereits 1929 in Jerusalem Angriffe auf Juden durch die arabische Bevölkerung erfolgt sind. Ergo spielt in Nahost der Antisemitismus eine tragende Rolle bei allen Entscheidungen und Maßnahmen.

    Das soll eine sachliche Feststellung sein und keinesfalls, dass ich Mord und Zerstörung an der Zivilbevölkerung gut heiße.
    Dennoch ist es allerhöchste Zeit, dass endlich eine friedliche, politische Lösung gefunden wird. Nur diese wird eine Leben in und um Israel in Frieden ermöglichen.

  2. Vielleicht hilft Dir ja dieser Text:

    http://www.trend.infopartisan.net/antisemitismus/antisem01.html

    Ich habe den Text bei FB kommentiert:

    Ich kann die Meinungsänderung gut nachvollziehen. Dieses Umdenken hat bei mir eigentlich auch erst dieses Jahr eingesetzt, nachdem ich mich im Zusammenhang mit den Montagsdemos sehr intensiv mit dem Thema Antisemitismus (vor allem in Deutschland) auseinandergesetzt habe.

    Ich habe schon immer versucht mich nicht auf eine Seite zu stellen und auch heute ist es im Zusammenhang mit Nahost das Wichtigste, Frieden für Israel UND Palästina zu wollen. Aber wenn man sich mit dem Konflikt eingehender beschäftigt, dann erkennt man, dass praktisch alle Handlungen Israels als Reaktion auf vorherige Angriffe erfolgen. Ob die immer angemessen (Was soll da angemessen sein?) erfolgten, das sei dahingestellt. Auch Israel hat einige schwarze Flecken ins einer Geschichte. Und ja, es gibt auch extreme Nationalisten in Israel. Aber das ändert alles nichts an der Gesamtsituation, in der Israel immer wieder als Angegriffener reagieren muss und dabei mehr für seinen Gegner tut als es mir sonst irgendwo in der Geschichte bekannt ist.

    Darum positioniere ich mich inzwischen klar auf der Seite Israels, und versuche zumindest hier in Deutschland meinen Widerstand gegen all den Hass und Antisemitismus zu zeigen, der leider immer noch so typisch und weit verbreitet in unserer Gesellschaft ist.

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