bookmark_borderIch bin so wütend!

Ihr hab ja bestimmt den eskalierten Vorfall mit dem 15-Jährigen in Hamburg mitbekommen.

Sehr ausführlich (4 Minuten) kann man den Vorfall hier sehen:

Jetzt hat sich der Junge selber auch geäußert:

Stellungnahme der Polizei dazu:

Ja, das macht mich wütend. Ein 15-jähriger, kräftig gewachsener Jugendlicher, fast noch ein Kind, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Ok. Die Polizei hält ihn an. Und beide Seiten sind von der Situation völlig überfordert. Nur kann man das dem Jugendlichen zugestehen, vor allem das sein Instinkt einsetzt, sich zu wehren. Die Polizei sollte in so einer Situation ruhig und deeskalierend einwirken. Was sie hier ziemlich offensichtlich gar nicht erst versucht habe. „LEG DICH HIN!!!“

Der Jugendliche wird behandelt wie ein Schwerverbrecher. Er versucht nicht zu fliehen. Er wehrt sich nur instinktiv. Der Polizei aber geht es hier nur um die absolute Durchsetzung der Staatsgewalt um jeden Preis. Wie, verdammt noch mal, kann man einem jungen Menschen mit Pfefferspray drohen? Wieso eskalieren die Polizist*innen derart, als er sein Shirt auszieht, ohne auch nur einen Moment drüber nachzudenken, wie der Junge sich fühlt?

Bei all den nur in den letzten Tagen bekannt gewordenen Vorfällen des Vorgehens der Polizei kann ich da kein Verständnis für deren Verhalten aufbringen. Es fehlt hier schlichtweg an Sachlichkeit, an Deeskalationsversuchen, am Willen, eine Situation friedlich zu lösen. Hauptsache gleich drauf.

  1. (Sol Dev ★🍓 []

bookmark_borderGegen den türkischen Angriffskrieg in Kurdistan

Am 25. Juli fand in München eine Demonstration gegen den türkischen Angriffskrieg in Kurdistan statt. Nach wie vor bombardiert und ermordet die türkische Armee Gebiete in einem illegalen Angriffskrieg in Nordsyrien, wo kurdische und jesidische Menschen sich ein selbstbestimmtes Leben schaffen. Dieser Krieg, der sich fast immer gegen Zivilist*innen richtet, ist auch ein Krieg gegen antikapitalistische Strukturen, gegen Frauenrechte und emanzipatorische Politik. 
Weitere Informationen findet ihr bei Facebook beim Münchener Solidaritätsbündnis für Kurdistan oder hier bei Twitter: https://twitter.com/KurdistanMuc

bookmark_borderKurt Gossweiler: „Wie konnte es geschehen?“

Sammlung der Analysen, Referate, Kritiken, Reden und Briefe Kurt Gossweilers, die in der Schriftenreihe der KPD, in der offen-siv und der KAZ erschienen sind. Erstmals online, zum direkten Download als PDF-Datei.

Herausgeber: KPD, offen-siv, Freidenker-Verband, GRH, Eulenspiegel-Verlag 

bookmark_borderTrauermarsch für George Floyd in München

Am Samstag fand in München ein Trauermarsch zum Gedenken an den von Polizisten in den USA ermordeten Schwarzen George Floyd statt. Die Menschen organisierten sich über soziale Netzwerke und trafen sich am Stachus. Darunter sehr viele Teilnehmer*innen aus der Schwarzen Community in München. Anschließend es laut und schnell über den Marienplatz und Odeonsplatz zum US-Amerikanisches Generalkonsulat München.

Dort wurde dann die Polizei aufmerksam. Die Demonstration lief nach kurzem Aufenthalt weiter Richtung Innenstadt. Mehrfach versuchte die Polizei die Spitze zu übernehmen, das mißlang jedoch immer wieder. Erst in der Hotterstraße wurde der Zug von einer Reihe behelmter Polizisten mit erhobenen Knüppel aufgehalten. Es blieb jedoch ruhig und friedlich.

In einem Gespräch wurde vereinbart, dass die Demonstration weiter zieht, so das am Ende wieder auf dem Stachus alle zusammenkamen.

Folgt bei Instagram https://www.instagram.com/blacklivesmattermunich/

bookmark_borderWir lachen noch immer

Kontext: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/freising-kino-schlueterhallen-betreiber-saller-1.4766509

bookmark_borderAntifaschistisches Infoblatt für Freising

Antifaschist*innen aus Freising haben sich Gedanken zu den so genannten Corona-„Rebellen“ gemacht, hier auch auf die in Freising bezogen. Dass die AfD da mitmischt ist natürlich klar. Ihr könnt es hier direkt als PDF runterladen. (Ich bin nicht der Ersteller, unterschreibe den Text aber so.)

Des Weiteren noch eine Leseempfehlung auf der Bundesseite des VVN-BdA: Gegen verschwörungsideologische Massenversammlungen!