Fridays for Future in Freising, 19. Juli 2919

In Freising gab es heute wieder eine Friday for Future Demonstration. Ca. 300-400 überwiegend sehr junge Schüler*innen versammelten sich um gegen de Politik und für einen Wandel in der Klimapolitik zu demonstrierten. 

Als Redner trat auch Prof. Dr. Matthias Drösler auf, der u. A. für den Weltklimarat gearbeitet hat und begeistert von den Menschen war.
Die Demonstration ging durch die Freisinger Innenstadt bis zum Rathaus, wo man hoffte, dass sich jemand blicken lässt. Erfreulicherweise kam auch die stellvertretende Bürgermeisterin Eva Bönig und sprach einige Worte. Dabei solidarisierte sie sich voll und ganz mit den Anliegen der jungen Menschen.

Diese Demonstration war ein gutes Zeichen für Freising, der Dank geht dafür auch an Fridays for Future Freising für die sehr gute Organisation.
#FridaysForFuture#Freising#FFF

CSD 2019 in München

Am 13. April fand der CSD in München statt. Leider war das Wetter diesmal eher suboptimal, einige schwere Regengüsse haben den Spaß aber nur ein wenig getrübt.

Während der Parade gab es eine Protestaktion „Die-In-Perfomance“ gegen die Teilnahme der Institutionen Polizei, CSU und Bundeswehr beim CSD richtete. (Ausdrücklich nicht gegen die Queerness der beteiligten Teilnehmer*innen!) Siehe dazu auch die Pressemitteilung auf dem folgenden Bild.

Bildquelle: antira_muc bei Twitter

Und nun meine Fotos, mit meiner Wenigkeit am Anfang. 😉

Fridays for Future in Freising

Zum ersten Mal fand der Fridays for Future auch in Freising statt. Angemeldet war die Kundgebung und Demonstration für ca. 300 Menschen, gerechnet wurde mit 100, und am Ende wurden 1000 Teilnehmer*innen gezählt. Ein großer Erfolg für Freising und eine der größten Demonstrationen, die diese Stadt jemals erlebt hat.

1000 Kreuze Marsch in München

In München fand heute ein so genanter „1000 Kreuze Marsch“ statt, von hauptsächlich fundamentalistischen Christinnen und Christen, die sich „Lebensschützer“ nennen, gegen jede Form von Abtreibung sind und Frauen das Recht absprechen wollen, während einer Schwangerschaft selbstbestimmt über ihren Körper zu bestimmen. Diese 1000 Kreuze, in Wahrheit waren es keine 100, liefen dann Kirchenlieder singend zwei Stunden durch München. Dabei wurden auch Kinder für ihre religiöse Propaganda missbraucht. 
Dagegen formierte sich Gegenprotest, der bereits zu Beginn an der Frauenkirche da war und praktisch während der ganzen Strecke den Marsch lautstark protestierend begleitete. Vor allem mit Sprüchen wie „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“, „Lieber geleckt als unbefleckt“ und „My Body my Choise“. Vereinzelt kam es auch zur Rangelein durch die Polizei gegen den Protest, eine Straßenbloackade wurde aufgelöst. Am Friedensengel wurden nach einem Zwischenfall Journalist*innen festgenommen und mehrere Stunden lang festgehalten. 
Insgesamt dürfte der Marsch dieser „Lebensschützer“ keine Auswirkung gehabt haben, auch Dank des kreativen und lauten Gegenprotestes.