Austrittserklärung aus dem RFB e.V.

Ich war 20 Jahre Mitglied im Revolutionären Freundschaftsbund e.V. (RFB), und habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Das ist nun vorbei. Mit dem heutigen Tag bin ich ausgetreten. Im Folgenden meine Austrittserklärung:

Ich trete hiermit mit sofortiger Wirkung aus dem Revolutionären Freundschaftsbund e.V. (RFB) aus.

Ich bin nicht bereit, in einem Verband Mitglied zu sein, der den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands, mit unzähligen Toten, zerbombten Städten und Angriffen gegen die Bevölkerung und die Infrastruktur verharmlost und im Stile russischer Propaganda von „Die „Spezielle Militärische Operation“ gegen NATO-Krieg, Rassismus und Faschismus“ spricht. 

Ich habe mich immer gegen Kriege gestellt. Gegen den Krieg gegen Irak 2003, ich stelle mich auch gegen den Krieg gegen den unabhängigen Staat Ukraine. Gegen alle Angriffskriege.

Da ich von einem „Völkerrechtswidrigen Krieg“ spreche, bin ich wohl in der Bezeichnung „russophobene Nationalisten bis Neofaschisten“ eingeschlossen, von der der RFB in der aktuellen Ausgabe des Roten Aufbau schreibt. 

Dieser verbrecherische Krieg muss beendet werden. Aber nicht, indem sich die Ukraine, das angegriffene Land, ergibt, sondern indem Russland sofort alle Truppen aus der Ukraine und den besetzten Gebieten abzieht. Zu viele Menschen sind sinnlos gestorben, auf ukrainischer und auch auf russischer Seite.

Diese, meine Meinung steht konträr zur offiziellen Ansicht des RFB e.V., dessen bin ich mir bewusst. Dazu kommen wirre Verschwörungstheorien und offensichtliche Lügen über den Konflikt, die der Vorsitzende des RFB per E-Mail verbreitet. 

Daher sehe ich keine Zukunft mehr in dem Verband und trete, schweren Herzens, aus.

Freising, 17. Januar 2023 

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