André Poggenburg

Poggenburg verlässt die AfD, nachdem ihm auf Grund diverser Aussagen für zwei Jahre verboten wurde, irgendwelche Ämter zu besetzen. Das macht die AfD natürlich nicht weniger rechts. Jetzt hat er seine eigene Truppe gegründet, den „Aufbruch patriotischer Deutscher“.

Screenshot Facebookseite André Poggenburg

Inzwischen zeigt er aber mit der blauen Kornblume in seinem Profil auch deutlich, wo er steht. Bis 1938 galt eben diese blaue Kornblume als Erkennungssymbol der Nazis in Österreich. Poggenburg sagt:

„Die ,Blaue Blume` trage ich als altes Symbol für deutschen Patriotismus & Freiheitsdrang – nicht mehr und nicht weniger! Versuchte Missdeutung als Zeichen für Nationalsozialismus oder Antisemitismus ist linke Agitation seit den 68ern und irrelevant.“

Quelle: Volksstimme.de

Das ist ungefähr so viel wert, als würde der Nazi von der Straße sagen, er trage die Swastika nur als fernöstliches Glückssymbol und wer was anderes unterstellt ist ein linksgrüngenderhirngewaschenergutmenschlicher Nazi!

Sicher wird Poggenburg einige der rechtsradikalen Kräfte in der AfD an- und abziehen. Bleibt zu hoffen, dass diese Partei sich darüber richtig kaputt macht.

Nazis raus!

Bin wieder da

Servus mitanander. Dieses Blog ist wieder online. Ich habe es zwischendurch wegen der DSGVO mal rausgenommen.

Ab sofort sind keine Kommentare mehr möglich. Wer mir etwas sagen will, darf mir gerne eine Nachricht per Twitter oder Facebook schicken (Preiselbauer) oder eine Mail schicken. Siehe Impressum.

Ich habe eine Datenschutzerklärung eingefügt. Der Ordnung halber.

Auf dieser Webseite werden Daten gesammelt. Ich versuche es so gering wie möglich zu halten, aber die modernen Techniken des Internet kann ich nicht alle verhindern oder abschalten. Insbesondere sammeln hier vermutlich Twitter und WordPress Daten, welche das sind, weiß ich auch nicht.
Auf dem Server habe ich Log-Dateien abgeschaltet, außerdem kann man nicht mehr kommentieren, also keine Mail-Adressen u.ä. hinterlassen. Vermutlich wird Deine IP aber trotzdem an diversen Stellen gespeichert.
Außerdem gibt es Cookies, auch die habe ich versucht so weit wie möglich zu reduzieren, aber ganz ohne wird es nicht gehen, sonst kann ich dieses Blog gar nicht betreiben.
Wenn Du wissen willst, was noch gespeichert wird, dann muss ich Dir sagen, tut mir leid, das weiß ich auch nicht alles. Mich persönlich interessieren Deine Daten nicht, deshalb speichere ich für mich oder für dieses Blog auch keine. Ansonsten: Siehe oben.

Außerdem gibt es eine Cookiehinweis. Weil das ja jetzt jeder macht.

Tut mir leid, aber hier ist das Internet. Jeder, der irgendwie kann, sammelt hier Daten. Auch auf dieser Webseite. Mein Hoster, WordPress, Twitter, Google, Facebook und all die anderen. Bestimmt auch das BKA, LKA. Also: #FCKPAG! Dazu gibt es noch Cookies, damit jeder Schritt, den Du hier tust, bis an Dein Lebensende verfolgt werden kann.
Wenn Du das nicht willst, dann verlasse bitte diese Webseite. Wäre schade, aber ich kann es nicht ändern. Wenn Du einverstanden bist, dann darfst Du auf OK drücken.

Kleiner Hinweis noch für den Stalker von der AfD, der wissen wollte, ob ich für die Piraten antrete: Nein.

Warum Chanukka besser ist als Weihnachten

Mal wieder rausgesucht, ursprünglich gefunden im Usenet.

Warum Chanukka besser ist als Weihnachten

Dieses Jahr begann Chanukka schon Anfang Dezember, das soll aber kein Grund sein, nicht 13 Gründe zu benennen, warum Chanukka besser ist als Weihnachten. Die Quelle der folgenden Liste ist die jüdische Studentenzeitschrift „Chuzpe“ aus Frankfurt von wannweißichnicht.

  1. Man muss nicht Tage damit verbringen, die Tannennadeln aus dem Teppich zu picken.
  2. Man muss nicht bis nach Neujahr von der Weihnachtsgans essen.
  3. Judah ha-Makkabi ist ein noch viel komischerer Kauz als Knecht Ruprecht.
  4. „Maoz Tsur“ schlägt „Stille Nacht“ um Längen.
  5. Du brauchst keine Angst zu haben, dass der Chanukaleuchter in Flammen aufgeht.
  6. „Heino“ singt keine Chanukalieder.
  7. Du musst kein Lametta an den Chanukaleuchter schmeissen, das dir dann ständig unter den Schuhen klebt.
  8. Einen Chanukaleuchter kann man viel leichter ins Fenster stellen als einen Weihnachtsbaum.
  9. Dein Vater zieht sich nicht an wie der Oberrabbiner und behauptet, er sei durch den Kamin ins Haus gekommen.
  10. Es gibt keine ungenießbaren Billigschokoladenchanukamaenner
  11. Du hast nicht Tage und Wochen lang Stress, dein Chanukaessen vorzubereiten (Das heben wir uns alles für Pessach auf).
  12. Der Bundespräsident hält keine Chanuka-Ansprache.
  13. Du musst nicht befürchten, dass Chanuka auf ein Wochenende faellt.


(Bildquelle: Wikipedia, CC BY 3.0 DE, Fotograf: Michael Kauffmann)

Er sagt, er meint es ernst

Norbert Bischoff, ein Liedermacher aus der DDR, nahm sich am 9. November 1993 im Alter von nur 34 Jahren das Leben. Er schrieb: „Das rechte Datum zu verschwinden für einen Deutschen“.

Von ihm stammt das Lied „Er sagt, er meint es ernst“. Veröffentlich noch in der DDR. Es ist aber heute aktueller den je.

Er sagt, er meint es ernst

Ich sitz in der Kneipe, trink ein Bier und döse vor mich hin
Da kommt ein Typ an meinen Tisch und fragt, ob ich alleine bin
Und ehe ich mich versehe sitzt er schon und grinst mich dreckig an
Und meint, dass ich für seine Kehle ihm ein Bier ausgeben kann
Ich sag ihm, diese Art von Überfällen find ich nicht gerade toll
Und ich bin auch nicht Rockefeller, verdammt ich weiß nicht was das soll
Ich soll mich nicht so haben, meint er darauf, war ja nur ein Spaß
Und außerdem, wo bleibt mein Mitgefühl als Mensch, ey wenigstens ein Glas
Na gut, ich lass mich überreden, und komm mir vor wie überfahrn
Ich hab doch keinen Bock zu streiten, mit so ’nem aufgeblasenen Hahn

Doch da beim Trinken seh ich ein Hakenkreuz auf seiner Hand
So groß wie einen Fingernagel, als Tätowierung eingebrannt
Und ich frage leicht erschrocken, ist das etwa auch ein Scherz?
Doch da grinst er wieder dreckig und sagt, nein, das meint er völlig ernst

Und wie er so ins Reden kommt, schwärmt er wie es bei Adolf war
Noch heute müsste man vergasen die Juden- und Zigeunerschar
Und all die Schwulen und Perversen sind dekadent und müssen weg
Und Intellektuelle quatschen bloß, der Mensch hat aber nur den Zweck
Sich zu beherrschen und zu fügen, wie die Natur das eben will
Und wie als Deutsche müssen siegen und werden unseren Kampf erfüllen

Ich überleg und denk, mein Gott, was kannst Du tun, und stell ihm ein paar Fallen
Was wär, wenn die Chinesen kämen um sich Europa einzukrallen
Die sind doch noch viel mehr als wir und bräuchten vielleicht Lebensraum
Doch er meint die sind viel zu blöd, das würden die sich niemals traun
Nur noch die Rechten merken langsam, woher der Wind von Morgen weht
Und was bei denen heut noch schief läuft, kriegen wir wieder hingedreht
Ja wir sind schon ganz schön Viele und warten nur noch auf den Tag
An dem wir uns dann alle finden, denn nur zusammen sind wir stark

Ich sehe mich um und fühl mich wie ein Stein der sich nicht rühren wird
Sekunden werden Ewigkeit, Gedanken zügeln mich, verwirrt
Such ich nach meinen Worten, nur die Wut hält mich noch fest,
und will nicht das sich mein Verstand den Wahnsinn hier gefallen lässt
Und er sitzt einfach da, als sei es das normalste von der Welt
Mit Nazisprüchen zu posieren, und ich fühl mich von Angst umstellt
Auch diese immer ewig gleiche Furcht, schon seit der Kinderzeit
Vor prügelfesten Männerfäusten als letztes Argument im Streit
Doch plötzlich bricht es aus mir heraus, was er sich denkt, wo er hier sei
Und wenn er nicht die Schnauze hält, dann ruf ich gleich die Polizei

Da sagt er, na versuch‘s doch mal, du feiger Hund, ob du wen findst
Die Bullen haben doch meistens Schiss, wenn die nicht gerade im Rudel sind
Dann steht er auf und schmeißt den Stuhl und stellt sich neben mich wie ein Pfau
Du kotzt mich an, Leck mich am Arsch, du abgefuckte linke Sau

Dabei zuckt‘s mir durch den Schädel, und ich werde totenbleich
Großdeutschland bleib mir fern für immer, behüt uns Gott vorm Vierten Reich