Flüchtlinge besetzen Berliner Fernsehturm

Das ist noch eine wichtige Information aus Deutschland: Flüchtlinge besetzen Berliner Fernsehturm – Asylsuchende protestieren gegen deutsche Flüchtlingspolitik

Die Erklärung der Flüchtlinge im Wortlaut:

Wir sind aktiv seit mehr als zwei Jahren und haben uns an verschiedenen politischen Aktion beteidigt.

 

Überall werden wir abgelehnt. Jeder hat die gleiche Antwort für uns, jeder schiebt uns weiter, niemand hört uns zu.

 

Niemand will für uns Geflüchtete und die unmenschliche Gesetze, unter den wir leben müssen, zuständig sein.

 

Das jahrelange Warten, Lagerpflicht, Rsidenzpflicht, keine Arbeitserlaubnis, kein Recht zur Bildung und kein Recht auf Deutschkurse machen unser Leben unerträglich.

 

Wir haben letzte Woche in Nürnberg das Bundesamt für Migration in Nürnberg besetzt, um mit Verantwortlichen direkt sprechen zu können.

 

Wir sprachen mit Ihnen über unsere Probleme, doch auch sie schoben uns einfach weiter, ohne eine Lösung für uns parat zu haben.
Sie leugneten viele unsere Probleme und gaben an, das einzig und allein die Politiker_innen im Parlament etwas ändern könnten.

 

Da wir auf den Behörden nur ausgelacht und nicht ernst genommen werden, sehen wir uns gezwungen, den B erliner Fernsehturm zu besetzen.
Jeden Tag bringen sich in den Lagern in Deutschland Menschen um, weil sie dieses hoffnungslose und schmerzvolle Leben nicht mehr leben können.

 

Wir fordern ein Gespräch mit den verantwortlichen Politikern. Auch wir sind Menschen.

Links am Sonntag (15. Juni 2014)

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Rehabilitierung der Opfer des §175 StGB – Jetzt!

Auf dem Marienplatz in München fand am Samstag den 31. Mai 2014 eine Aktion der Grünen Jugend München statt, die sich für die Rehabilitierung der Opfer des nach dem §175 des StGB verurteilen homosexuellen Menschen einsetzte. Dieser Paragraph wurde wurde erst 1994 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen, eine Rehabilitierung der verurteilen Opfer von nach 1945 fand jedoch bis heute nicht statt.

Aus einer Pressemitteilung der Grünen Jugend München dazu:

Hierzu erklärt Mariella Kessler, Beistzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND München und Sprecherin des AK Gender & Queer:

 

„Leider werden auch noch im 21. Jahrhundert lesbische, schwule, trans-, bi- und intersexuelle Menschen wegen ihrer nicht-Heterosexualität oder nicht-Cissexualität von der Gesellschaft diskriminiert und ausgegrenzt. Aus diesem Grund lassen wir heute Vorurteile und Diskriminierungen symbolisch in Form von beschrifteten Luftballons platzen.“ Weiter fügt Kessler an: „Auch in einer weltoffenen und liberalen Stadt wie München, kommt es zu Ablehnung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen. Dies zeigte sich durch die Ankündigung der sogenannten „Demo für alle“ und die Anfechtungen gegen den Familienpass der Landeshauptstadt, der mit gleichgeschlechtlichen Elternpaaren wirbt.“

 

Simon Andris, Sprecher der GRÜNEN JUGEND München ergänzt: „Um gegen die Anfeindung der Regenbogenfamilien und die Privilegierung der Hetero-Ehe ein Zeichen zu setzen, starteten wir heute eine Fotoaktion unter dem Motto „Gleiche Liebe – Gleiche Rechte“. Andris fährt fort: „20 Jahre nach der Abschaffung des Paragraphen 175 muss zur Verwirklichung einer komplett offenen und vorurteilsfreien Gesellschaft noch ein großer Schritt getan werden.“

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