bookmark_borderIst der Koran wirklich so schlimm?

Schauen wir doch mal nach ein paar Zitaten:

„Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?“

„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“

„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, …“

„Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; …“

„Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; …“

„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!“

„Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! …“

„Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.“

Quellen: Die BIBEL….ups.

Gefunden bei Butz Lachmann (Facebook).

bookmark_borderFlüchtlingsheim in Frankfurt angegriffen?

Ihr hab es ja sicher mitbekommen, die Woche hat in Frankfurt am Main de Luft gebrannt1. Unter anderem soll ein Heim für Flüchtlingskinder angegriffen worden sein, Kolping, der Träger, forderte eine deutliche Distanzierung von Blockupy.

Interessant, was nun die taz herausbekommen hat: „Kein Stein flog gegen Flüchtlingsheim“

Zitat:

Doch gegen diese Gebäude flog am Mittwoch kein Stein, alle Scheiben blieben ganz. Durch Steinwürfe beschädigt wurde lediglich die Tür eines ebenfalls vom Kolpingwerks betriebenen, kommerziellen Hotels in der Langen Straße. Das befindet sich aber um die Ecke in einem separaten Gebäude. Es hat lediglich denselben Träger.

Ja da schau einer an!

  1. Ich werde hier keine Wertung der Geschehnisse vornehmen []

bookmark_borderBILD? Unterstütz ich nicht!

Ich habe am Montag eine Mail bekommen:

Sehr geehrter Herr Preiselbauer,

ich bin als freie Journalistin dabei, für das Socialmedia-Team von Bild.de eine Geschichte zu machen; Arbeitstitel: „Die lustigsten Zeichen gegen Pegida“. Dazu sammle ich unter anderem einige Bilder, auch von Twitter. In folgendem Tweet wurde u.a. Ihre Site als Quelle genannt: https://twitter.com/liz_sonnenkind/status/562311218212659200/photo/1

Darum die Frage: Liegen die Rechte wirklich bei Ihnen? Und darf ich für diesen Text das Bild des wütenden Mopps verwenden?

Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe vorab und noch einen schönen Abend!

Liebe Grüße

*** ***

Meine Antwort:

Sehr geehrte Frau ***,

bei dem Foto handelt es sich in der Tat um eine Aufnahme, an der ich das Urheberrecht als Fotograf habe. Sie entstand am 23.12.2014 in München bei einer großen Veranstaltung unter dem Motto „Platz da! – Flüchtlinge sind willkommen! Gemeinsam gegen Pegida, Rassismus & Hetze“

Ich bin jedoch in keiner Weise bereit, BILD oder einer von BILD betriebenen Plattform Veröffentlichungsrechte an meinen Fotos einzuräumen. Ich möchte ihnen das auch gerne begründen.

BILD trägt seit Jahren mit einer schier unerträglichen Hetze gegen Asylbewerber, Migranten, Moslems und nicht zuletzt auch Griechen eine nicht unerhebliche Verantwortung dafür, dass die diskriminierenden Thesen von Pegida in der Bevölkerung Deutschlands leider auf einen fruchtbaren Nährboden fallen. Mag sein, dass Pegida auch BILD als „Lügenpresse“ bezeichnet und BILD gegen Pegida schreibt, nichtsdestotrotz finden sich viele Parallelen zwischen den Lügen und der Hetze, die BILD verbreitet und den Aussagen der Pegida-Teilnehmer.

Stellvertretend dafür möchte ich nur auf drei Artikel aus dem Ihnen sicher gut bekannten BILDBlog verweisen:

Schutzwesten gegen Asylbewerber (2)
http://www.bildblog.de/60887/schutzwesten-gegen-asylbewerber-2/

Bittere Halbwahrheiten
http://www.bildblog.de/25526/bittere-halbwahrheiten/

Die EU will unser Hartz IV den Asylanten geben!
http://www.bildblog.de/6944/die-eu-will-unser-hartz-i-den-asylanten-geben/

Unter diesen Umständen halte ich die derzeitige Berichterstattung gegen Pegida in BILD für reine Heuchelei und bin nicht bereit, das auch nur im Geringsten zu unterstützen.

Ich verweise auch dafür noch mal auf das BILDblog, welches die Parallelen zwischen BILD und Pegida gut zusammengefasst hat:

Von Brandstiftern zu Brandstiftern
http://www.bildblog.de/62370/von-brandstiftern-zu-brandstiftern/

Über die Widerlichkeiten, die tagtäglich in BILD und auf bild.de erscheinen, könnte ich sicher noch viel mehr schreiben. Doch ich möchte Sie damit nicht persönlich angreifen, halte Ihnen aber immerhin zugute, dass sie vor der Verwendung eines Fotos nachfragen. Bekanntermaßen nimmt man es bei BILD ja oft mit dem Urheberrecht bei Fotos nicht so genau, besonders wenn Fotos von Verstorbenen von deren Seiten in sozialen Netzwerken kopiert werden, mit der Quellenangabe „Internet“ oder „privat“.

Vielleicht können Sie ja mal auf das Socialmedia-Team von Bild.de einwirken, dass da die schlimmsten rassistischen Hetzkommentare auf deren Seiten entfernt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Josef A. Preiselbauer

PS: Die Frau hat sich für meine Antwort bedankt und war bemüht, Verständnis zu zeigen.

bookmark_borderKapitalismus im Hofbräuhaus

Samstag Abend war ich mit meiner mexikanischen Freundin, ihrem Freund und ihren Eltern im Hofbräuhaus München.

Beim ersten Bier erkläre ich ihr: „Jetzt trinken wir ein Bier. Dann wollen wir etwas essen aber das dauert. Also essen wir ein Salzbrezen (das da verkauft wird). Das macht noch durstiger, also bestellen wir noch mehr Bier und wollen noch mehr essen. So funktioniert Kapitalismus.“

Sie darauf: „Und was ist dann Kommunismus?“

Ich: „Hm… Kein Bier, kein Brezen, kein Essen.“ 🙂