Antisemitische Volksverhetzung bei Pro-Hamas-Demo
in Berlin (17.7.2014)

Das sind sie, die Freunde Palästinas der Hamas1 und die Feinde Israels. Macht mir Angst.

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Während einer Demonstration auf dem Berliner Kurfürstendamm von der palästinensischen Community, anlässlich des aktuellen Konflikts zwischen Israel und Gaza, riefen die Teilnehmenden mehrfach die antisemitische und volksverhetzende Parole „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein.“ (§ 130 StGB)

Außerdem verbrannten einige Demonstrierenden eine Fahne des Staates Israel.

An der Demonstration, die sich auch gegen eine parallel laufende pro-israelische Kundgebung richtete, nahmen nach Polizeiangaben rund 400 Menschen teil.

Weitere antisemitische Parolen, die auf der Demonstration skandiert wurden:
– „Khyber, Khyber, ya Yahood, jesh Mohammed sofa ya’ud.“ („Oh Juden, denkt an Khyber, Mohammeds Armeen werden wiederkehren.“)
– „Zionisten sind Faschisten, töten Kinder und Zivilisten“
– „Tod, Tod, Israel“
– „Kindermörder Israel, Frauenmörder Israel, Massenmörder Israel“
– „Netanjahu, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein.“
– „Und Zionisten, leise leise, ihr seid doch alle Scheiße“

Man beachte auch ab 1:00 den Typen mit tätowierten „COPKILLER“ im Nacken und „88“ auf dem Arm.

Anderere Stadt, gleiches Problem: In Essen waren u.a. solche Schilder zu sehen:

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Leipzig: „Scheiß Juden“: Zwei Demonstrationen zum Nahostkonflikt in Leipzig

Aber die Polizei hat diesmal durchgegriffen.

Es flogen vereinzelt Gegenstände in Richtung der anwesenden Gegendemonstranten und es wurde, sobald in Reichweite, nach ihnen geschlagen. Anwesende Polizeibeamte und Mitdemonstranten konnten einzelne Teilnehmer nur mit Mühe zurückhalten. Um die Lage zu beruhigen, wurden die Gegendemonstranten von der Polizei zurückgedrängt. Wenig später begegneten sich die beiden Gruppen jedoch erneut am Schillerpark. Dort fielen dann auch die letzten Hemmungen bei den Teilnehmern der Spontandemonstration.
Die Gegendemonstranten wurden als „Scheiß Juden“ beschimpft. Unter großem Beifall der Gaza-Aktivisten wurde ein Gegendemonstrant aus noch unbekannten Gründen von der Polizei zu Boden gebracht und in Handschellen zur Durchsuchung abgeführt.

  1. Mit den Menschen in Palästina haben diese Arschlöcher nichts zu tun []

Israel vs. Palästina

Damit es nicht heißt, ich würde hier nur einseitig über den Nahostkonflikt berichten, stelle ich heute einfach mal zwei Seiten gegenüber.

PRO ISRAEL

Quelle: „Israel in Deutschland
– Regierungsbehörde“
bei Facebook

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9. Juli 2014:
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You Have 15 Seconds to Take Cover, Run

PRO PALÄSTINA

Artikel aus der Jungen Welt

09.07.2014

Offensive gegen Gaza

Israel startet Militäraktionen gegen das 2005 geräumte Gebiet. Wohnhäuser gezielt zerstört. Einsatz von Bodentruppen droht. Regierungspolitiker fordern Wiederbesetzung

Von Knut Mellenthin

Israel hat in der Nacht von Montag zu Dienstag eine neue Militäroperation gegen das palästinensische Gazagebiet begonnen. (…) Israelische Truppen sind schon seit Tagen einsatzbereit an der Grenze zum Gazagebiet konzentriert. (…) Mehrere Regierungsmitglieder haben sich in gewollt aggressiver Tonart öffentlich dafür ausgesprochen, das vor neun Jahren geräumte Gazagebiet zumindest vorübergehend wieder militärisch zu besetzen und, so wörtlich, »die Ställe auszumisten«. (…) Nach eigenen Angaben griff die israelische Luftwaffe am Montag und in der Nacht zum Dienstag 47 »Terrorziele« im Gazastreifen an. Drei weitere wurden von See aus beschossen. Mindestens 17 verletzte Palästinenser wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Unter anderem zerstörten die Israelis vier Wohnhäuser, in denen angeblich »Hamas-Terroristen« gelebt hatten. Den Familien wurden nur wenige Minuten Zeit gelassen, vorher zu flüchten. In mehreren Fällen riefen israelische Dienststellen die Betroffenen an, um sie zu »warnen«. Es soll aber auch die traditionelle Methode des »Dachklopfens« angewendet worden sein. Dabei wird zunächst ein kleines Geschoß eingesetzt, um die Bewohner auf die kurz bevorstehende Vernichtung ihres Hauses aufmerksam zu machen. Die Luftangriffe sollen, so hieß es offiziell am Dienstag, auch in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.

Die israelische Regierung rechtfertigt ihre Militäraktionen als »Selbstverteidigung« gegen Raketen aus dem Gazastreifen. Nach ihren Angaben wurden seit dem 12. Juni – an diesem Tag waren im besetzten Westjordanland drei jüdische Jugendliche entführt worden – bis zum frühen Dienstag rund 200 Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen. Zu einem erheblichen Teil waren das allerdings Reaktionen auf die israelischen Luftangriffe, die schon in der Woche zuvor begonnen hatten. Die oft selbstgebastelten Raketen haben nur geringe Sprengkraft, eine kleine Reichweite und sind nicht steuerbar. Bei den Raketenschüssen der letzten Wochen wurde ein Israeli leicht verletzt.