bookmark_borderG7-Gegendemo München 4. Juni 2015

In München fand heute die große Demonstration gegen den G7-Gipfel statt. Auftakt war auf dem Stachus, dort versammelten sich bei schönsten Sommerwetter schon zigtausende Menschen. Insgesamt sollten es 34.000 Teilnehmer werden. 

Die Demonstration führte durch die Innenstadt. Ich suchte mir einen guten Platz um mehr von dem Demozug zu sehen, und es dauerte eine ganze Stunde vom Fronttransparent bis zum Schlussfahrzeug, bis alle an mir vorbei wahren.

Die Abschlusskundgebung war auf dem Odeonsplatz, dort gab es auf der Bühne nochmals ein Programm. Dabei sprachen auch Jean Ziegler und zum Abschied sang Hans Söllner.

Insgesamt verlief der Tag völlig friedlich, auch die Polizei war entspannt. Sie hatten sogar Trinkbecher verteilt, an einem Feuerwehrhydranten, der für Trinkwasser geöffnet wurde. Sympathiepunkt!

Ich hoffe, dass die kommenten Tage in den Alpen auch so entspannt sind.

Wenn ihr die Bilder nicht einzeln anklicken wollt, dann könnt ihr auch gerne in mein Fotoalbum mit den selben Fotos bei Google+ schauen: Fotoalbum München Demo gegeb G7

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bookmark_borderBAGIDA heißt jetzt PEGIDA MÜNCHEN,
ist aber der selber braune Scheiß drinne

BAGIDA heißt jetzt „PEGIDA München“. Und als solche lief am Montag Abend mal wieder der harte rechtsradikale Kern durch München. Michael Stürzenberger und seine Ester hat man vor einigen Wochen „kalt weggeputscht“, damit waren auch die letzten Israelfans mit entsprechender Fahne nicht mehr dabei. (Nicht das die in ihrer Hetze besser gewesen wären.) Trotzdem war sich einer der Teilnehmer nicht zu blöde, die ganze Zeit mit einer Fahne „Gegen Nazis“ mitzulaufen, und auf dem Rücken die Deutschland-Fahne. Gegen Nazis? Also gegen sich selber, oder wie?

Aber von Anfang an. Um 19 Uhr begannen die Pegidioten wieder am Stiglmaierplatz ihre Kundgebung. In den unlustigen Reden wurde die übliche Hetze verbreitet. „Südländer“ sollen nicht nach Deutschland, außer Italiener, die sind keine „Südländer“, Türken aber schon. Und die „Asylanten“ würden 2600 Euro Begrüßungsgeld bekommen. Das ist zwar völlig unwahr, aber der gemeine Pegidiot glaubt es ja. Genauso wie sie weiterhin glauben, dass die Antifa Geld für ihren Gegenproteste bekommt. Man fragt sich langsam, ob denen das nicht selber peinlich ist?

Die anschließende Demonstration wurde wieder als Schweigemarsch deklariert. Für den Gegenprotest um so besser, war er doch lauter zu hören. Schon während der Auftaktkundgebung, aber auch während der Demonstration wurden einzelne Journalisten immer wieder von bekannten Teilnehmern behindert, in dem versucht wurde, eine Deutschlandfahne genau vor die Kamera zu halten.

Nach einem Teil der Route stieß auch der harte Kern der Münchner Naziszene um Schatt & Co. dazu, mit einem selbstgemalten Papierstreifen, auf dem „ANTI ANTIFA!“ stand.

Insgesamt waren in der Demonstration ca. 130 Personen. Ungefähr genauso viele Antifaschisten protestierten dagegen. Die Route ging wieder am Stachus vorbei und zurück zum Ausgangspunkt. Dort versuchten die Nazis einen Ausbruchversuch, der aber durch die Polizei verhindert wurde, diese begleitete die Nazis dann in die U-Bahn.

Die Abschlusskundgebung selber ging mit dem üblichen wirren Reden daher. Langweilig, langweilig, langweilig… Aber jede Menge dumme Hetze und Lügen. Wenn sich die Herrenrasse mit ihren 50-70 hässlichen Deutschen hinstellt und brüllt „Wir sind das Volk“, kann man nur noch müde lächeln. Ja ja, ein Haufen Idioten seid ihr.

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bookmark_borderIsrael-Tag 2015 in München

Am 6. Mai 2015 fand der Israel-Tag in München auf dem Odeonsplatz statt.

Eigentlich wollte ich gar nicht so lange bleiben, aber dort herrschte eine entspannte und freundliche Atmosphäre, dass ich kaum mitbekam, wie die Zeit verging. Nette Gespräche mit netten Menschen.

Das persönliche Highlight war für mich am Ende noch der Auftritt von Engerling, einer Bluesband, die 1973 in der DDR entstand.

Die folgenden Fotos geben einen kleinen Eindruck wieder.

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bookmark_border1. Mai 2015

Nach einer Nachtschicht bin ich gestern gleich nach München rein zur Demonstration zum 1. Mai. Start war vor dem Gewerkschaftshaus in der Schwanthaler Straße, es nahmen lt. Polizeiangaben 2800 Menschen teil.

Während man am Anfang des Demonstrationszuges die ganze Zeit nur die Trommelgruppe hörte, waren weiter hinten auch laute Parolen zu hören. Besonders deutlich stach dabei der kleine aber feine antikapitalistische Block von FAU und R.A.S.H. München hervor, in dessen Nähe, welch Zufall, auch immer ein Dutzend Polizistinnen und Polizisten mitliefen.

Ende der Demonstration war auf dem Marienplatz, dort gab es dann noch einige Reden.

Die Bilder sollen einen Eindruck der Demonstration vermitteln.

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bookmark_borderBagida, ja, die gibt es auch noch

In München läuft immer noch der Ableger von Pegida am Montag durch die Straßen. Eine Weile war Ruhe, aber gestern waren sie wieder da. Gezählt 130 Blögidaisten, die diesmal einen „Schweigemarsch“ veranstalteten, irgendwie in Trauer im Deutschland. Das hatte zumindest den Vorteil, dass man während ihres Spazierganges nichts von ihnen hörte.

Bei der Auftakt- und Schlusskundgebung wurde der übliche Unsinn geredet. Da wurde bedauert, dass man bald seine Religion nicht mehr ausleben kann, aber die Glocken doch so gerne hört. (Es ist zu bezweifeln, dass sich unter den Leuten viele Christen befinden.)

Diesmal gelang es durch eine Sitzblockade von 15-20 Antifaschisten die Demonstration für ca. 20 Minuten zu stoppen. Nachdem die Polizei die Blockade geräumt hat, wurden die Antifaschisten in Gewahrsam genommen. Die letzten wurden Nachts gegen Eins wieder entlassen.

Neben dem Front be Bagida lief einer der Nazis mit einer „Gegen Nazis“-Fahne. Das zeigt einmal mehr die Unsinnigkeit, die in deren Reihen herrscht. Auch am Ende lief direkt vor mehreren NPD-Mitgliedern und weiteren bekannten Nazis ein Mann mit Israel-Fahne.

Fotos gibt es diesmal hauptsächlich von den Schildern der Blögidaisten. Die Gesichter sind immer eh die selben.

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bookmark_borderDie PARTEI Freising gedenkt…

Langsam sollte ich doch über einen Parteieintritt nachdenken. 😀

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Ach ja, anlässlich des 70. Jahrestages meinten heute 10 Nazis in Freising eine Kundgebung abzuhalten. Faselten ein bisschen was von Volkstod, aber hören konnte man sie nicht. Ca. 100 Freisingerinnen und Freisinger zeigten, das man die Nazis nicht im Herzen Bayerns haben will.

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bookmark_borderBagida, Thügida und die ganzen Pegidioten…

Zu Bagida in München möchte ich Euch diesen schönen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung empfehlen: Gereizte Stimmung

Heut schon gekotzt? Dann habt ihr hoffentlich einen leeren Magen, um dieses Video zu schauen: Judenhass und Rassenwahn – Eindrücke der 1. Thügida-Demo am 23. März 2015 in Erfurt (Nein, ich binde diesen widerlichen Dreck hier nicht ein.)

bookmark_borderBagida in München, 16. März 2015

Ein Gastbeitrag von Friedericke und Karla aus München.

Es war wieder Montag und es war wieder Bagida in München. Diesmal ohne Michael Stürzenberger und die kreischende Ester, was man auch merkte, aber besser war es trotzdem nicht. Enttäuscht müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass ca. 200 Bagida-Anhängern deutlich weniger Gegendemonstranten und Gegendemonstrantinnen gegenüberstanden. Für eine Stadt mit 1,4 Millionen Einwohnern ein Armutszeugnis.

Auftaktkundgebung war auf dem Stiglmaierplatz, dort wurde die übliche Hetze gegen den Islam, gegen den „linksversifften Stadtrat“, Grüne als „Pädophiele“, Homosexuelle, die EU und alles andere Mögliche verbreitet. Der Widerspruch auf einem Plakat, auf dem der Islam dafür kritisiert wurde, das Homosexuelle hingerichtet werden, viel den Teilnehmern offensichtlich nicht auf. Dafür wurde davon schwadroniert, dass „wir Einheimischen umgevolkt werden“ und unser Land „mit anderen Kulturen geflutet wird“. Außerdem wollte man diesmal nicht „Nazis raus“ rufen. (Was wohl Stürzenberger dazu gesagt hätte?)

Außerdem konnten wir lernen, das Mütze tief ins Gesicht und Schal bis unter die Augen keine Vermummung ist, denn, so ergab die Rückfrage bei einem Polizisten, Vermummung muss dreiteilig sein und außerdem permanent, der Vermummte muss sich eine Identitätsfeststellung entziehen. Ah ja! Viele Linke sehen das sicher anders, die schon angezeigt werden, wenn sie nur mal in die Oberkante ihres Schal beißen. Nachdem der Vermummte, der auch Ordner war, dann aber massiv versucht hat die Pressearbeit zu behindern, griff die Polizei doch ein und zeigte ihm ein bisschen den warnenden Finger.

Die Demonstration selber ging über die Karlstraße, vorbei am Alten Botanischen Garten und wieder zurück zum Stiglmaierplatz. Dabei wurden Parolen gerufen wie „Hasta la vista, Antifaschista“, gegen die „Rotfaschisten“, „Maria statt Scharia“ und wie so oft „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“. In den Seitenstraßen machten immer wieder Antifaschist_innen ihrem Protest lautstark Luft, leider wurde dabei auch ein antifaschistisches Transparent von der Polizei einkassiert und ein Jugendlicher kurzfristig festgesetzt.

Auf Höhe das Alten Botanischen Gartens kam es dabei zu einer Eskalation, als Naziaktivisten der „Brigade Giesing“ Anstalten machten, Antifaschist_innen zu attackieren. Verletzt wurde dabei keiner. Die Polizei, welche die ganze Zeit hohe Präsenz gezeigt hatte, ließ sich währenddessen nicht blicken. Selbst ein vorbeifahrendes Polizeifahrzeig, welches deutlich darauf hingewiesen wurde, doch mal anzuhalten, fuhr anstandslos weiter. Nach etwa 10 min, als die Nazis schon in den Park geflüchtet waren, kamen mehrere USK-Einheiten an, die zwar kurz einen Blick in den Park warfen, aber die „Verfolgung“ sehr schnell wieder aufgaben. Stattdessen begann sie nun eben die Gegendemonstrat_innen, die kurz zuvor noch bedroht worden waren, abzufilmen. (Die tz schreibt dazu, die „Polizei nahm drei Randalierer fest“.)

Bei der Abschlusskundgebung von Bagida die selbe Hetze wie immer. Man bemühte sich auch halbherzig, sich von dem Überfall der Nazis auf Gegendemonstranten zu distanzieren, dass trotzdem bekannte Nazis bei Bagida mitliefen und mit Sprüchen wie „Rotfaschisten“ der Nährboden und das Rückzugsgebiet für diese Angriffe gelegt werden, das sollte uns selbstverständlich klar sein.

Fazit: Auch wenn Bagida von Woche zu Woche weniger werden, es gibt für uns noch viel zu tun. Der Protest muss auf der Straße stattfinden!

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bookmark_borderMünchen und wieder mal BAGIDA

In München lief Montag Abend, nach einer Woche Pause, wieder BAGIDA, der bayrische Ableger von PEGIDA, auf. Die Teilnehmerzahlen waren weiterhin fallend, inzwischen nur noch circa 250 Teilnehmer. Leider muss man erwähnen, dass es auch weniger Gegendemonstranten waren.

Inzwischen handelt es sich bei BAGIDA wohl nur noch um einen relativ harten Kern um ihren Guru Michael Stürzenberger von der islamophoben Kleinstpartei „Die Freiheit“. Stürzenberger war sich nicht einmal zu blöde, mit den anderen im Chor „Nazis raus“ zu rufen. Hierbei zeigte sich wieder eine deutliche kognitive Dissonanz seinerseits, denn auch wenn er behautet, bei BAGIDA würden Nazis nicht geduldet, so wurden wieder mehrere bekannte NPD-Funktionäre gesichtet.

Die Auftaktkundgebung fand diesmal wieder auf dem Sendlinger-Tor-Platz statt, der kurze Spaziergang führte unter lautstarker Begleitung von der anderen Straßenseite zum Stachus, und dort gab es eine Abschlusskundgebung. Dabei wurde einiges wirres Zeug geredet, bei einer Rednerin, die bereits mehrmals bei BAGIDA sprach, halfen nur noch Kopfhörer und Slayer auf voller Lautstärke, so schrill kreischte sie. Aber was ein aufrechter deutscher Bagidaist ist, der ist hart im Nehmen. Am Ende wurde noch mit Taschenlampen und Handyleuchten gegen die Islamisierung des Abendlandes gefunzelt und versucht die deutsche Nationalhymne zu singen.

Im Nachhinein kam es leider noch zu kurzzeitigen Festnahmen und Anzeigen durch die Polizei gegen Gegendemonstranten wegen angeblicher Beleidigung.

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