Meterweise. Nebeneinander.
30km nordöstlich von München, 60-80km nördlich vom Katastrophengebiet Miesbach.
Irgendwie schon angekommen
Meterweise. Nebeneinander.
30km nordöstlich von München, 60-80km nördlich vom Katastrophengebiet Miesbach.



„Wir haben ein Meinungsdiktat und kollektives Verbot, sich über die Dinge zu äußern.“
„Ich sehe ja, was in Deutschland passiert. Die Menschen wissen gar nichts von den Plänen zur Umstrukturierung der Zusammensetzung der Bevölkerung.“
Wir haben gegen Pegida München ein Flugblatt, in deutscher und in englischer Sprache. Diese können beide hier als PDF-Datei runtergeladen werden.
We have a leaflet against Pegida Munich, in German and in English. These can both be downloaded here as a PDF file.
Über 25.000 Menschen beteiligten sich heute bei miserablen Wetter an der Demonstration #ausgehetzt, die sich insbesondere gegen die Flüchtlingspolitik der CSU und die Verrohung der Sprache richtete. Die CSU versuchte vorher noch in einer äußerst peinlichen Aktion gegen die Demonstration zu hetzen. (Siehe auch erstes Foto.) Das hielt die Menschen nicht davon ab, sich an mehreren Demonstrationszügen zu beteiligen. Los ging es bei strömenden Regen auf dem Goetheplatz, an der Theresienwiese stießen noch viele Demonstrant*innen dazu, alle zogen zum Königsplatz, der brechend voll war.
Die Fotos sind hauptsächlich auf der Demonstration ab Goetheplatz entstanden, bis zum Ende auf dem Königsplatz.
Kurz nach 11 Uhr landete heute der Kapitän Claus-Peter Reisch des Seenotrettungsschiffes „Lifeline“ auf dem Flughafen München. Er fühlt sich gut und ist fit, muss aber Ende des Monats wieder nach Malta fliegen, da steht der Prozesstermin an. Angeklagt werden soll er wegen „Verfehlungen im Zusammenhang mit der Registrierung des Schiffes“, allerdings ist klar, dass das nur ein Vorwand ist. Es geht darum, Seenotrettung von Flüchtlingen zu kriminalisieren und zu verhindern.
Reisch schilderte geduldig den Journalist*innen die Lage auf dem Schiff und auf dem Meer. Absolut kein Verständnis zeigte er für das Verhalten der Politik, dabei kritisierte er besonders auch Innenminister Horst Seehofer. Er lädt ihn ein, mal auf seinem Schiff mitzufahren und sich das vor Ort anzuschauen.
Zu der Aussage von Seehofers 69. Geburtstag, der sich freute, dass 69 Flüchtlinge abgeschoben wurde, fehlten selbst dem Kapitän die Worte am Ende. Seine Schilderungen der Verhältnisse bei der Seenotrettung waren beeindruckend.
UPDATE: Beitrag vom BR dazu: „Ich bin halt jetzt das Bauernopfer“
Am 14. Juli fand der Christopher Street Day (CSD) in München statt. 15.000 Teilnehmer auf der Parade, 160.000 Zuschauer.
Vor Beginn gab es eine Blockadeaktion von Aktivist*innen vor dem Wagen der CSU, um gegen deren Flüchtlingspolitik und Hetze gegen Menschen zu protestieren.
Hier meine Bilder des Tages.
Gestern wurde in München beim NSU-Prozess das Urteil verkündet. Parallel dazu fand den ganzen Tag eine Protestkundgebung von Antifaschist*innen statt, sowie Abends eine Demonstration.
Im Zuschauerraum beim Prozess saßen viele Angehörige, aber leider auch diverse Nazis. Sie klatschten, als für einen der Mittäter ein mildes Urteil verkündet wurde und störten auch anderweitig permanent. Dagegen unternommen wurde nichts, aber ein türkische Mann bekam gleich von der Justiz einen Anschiss, als er mal länger die Augen schloss.
Bei der Kundgebung sprachen Anwälte, Unterstützer und Verwandte der Opfer des rechten Terrors. Später spielten die Antilopen Gang und Sookee.
An der Demonstration nahmen ca. 5000 Menschen teil, sie ging durch München und fand ihr Ende am Odeonsplatz.
Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck vom Tag wieder.
Dieses Wochenende fand der Bundesparteitag der AfD in Augsburg statt. Dagegen protestierten über 5000 Menschen friedlich und bunt. Einige Spontandemos gingen Anfangs zum Messegelände, dort versammelten sich später viele Menschen um an einer gemeinsamen, großen Demonstration in die Innenstadt von Augsburg teilzunehmen. Nazis wurden an dem Tag nur wenige gesehen, außer am Ende Pegida München, die eine sinnlose Dauerkundgebung (30 Stunden!) auf dem Königsplatz abhielten.