Ich bin ja so Buntstasi!

Der Preiselbauer bei Twitter: https://twitter.com/Preiselbauer

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Falls jemand das Wort „Buntstasi“ nicht kennt, dass ist die Bezeichnung von Pegida München und ihren Abspaltungen für die Journalisten, die nicht Pro Pegida berichten. Dafür verlinke ich sogar ausnahmsweise mal direkt auf die Spinner: TRUBEL UND MEDIEN UM ERSTEN BAYERN-IST-FREI-INFOSTAND. Fünfzehn mal findet sich dort das Wort „Bunt“. Gibt auch Videos am Ende des Artikels, im zweiten bin ich zu sehen.

NPD in Freising

In Freising fand sich heute mal wieder die NPD ein, um eine Kundgebung gegen ihr drohendes Verbot zu machen. Wobei sich die NPD in Bayern da eigentlich keine Sorgen mehr machen muss, das Thema dürfte sich bald biologisch erledigt haben. Unter den insgesamt 11 Nazis waren bekannte Gesichter wie Roland Wuttke, Vince „Jogginghose“ Herczeg, Renate Wehrlberger und Björn-Christoper Balbin.

Los ging es, typisch deutsch, mit einer halben Stunde Verspätung. Erstmal musste Wuttke seine Heimstereoanlage aufbauen. Balbin gab den Moderator der Kundgebung und klang wie schon wieder ordentlich einen weggezischt. Wuttke erzählte dann wieder den üblichen Schmarrn von nichtsouveräner besetzter BRD „US-Kolonie“, dem Terrorstaat Israel, der mit Atomraketen auf den von Deutschland geschenkten U-Booten die ganze Welt bedroht und dass es Rassentrennung in Israel gibt. „Wir als Deutsche haben keine Probleme mit den islamischen Staaten. Die Terrorstaaten sind Israel und USA.“

Wehrlberger ließ sich über das drohende NPD-Verbot aus und Balbin beschimpfte die paar Gegendemonstranten als „Nachwuchsterroristen“. „Die NPD ist die Revolution!“. Ist klar.

Witziges Detail am Rand: Nazi mit Landser-Shirt und Reichskriegsflagge auf der Jacke regte sich über das Schild „Nazis ->“ auf.

Nach dem Absingen des Deutschlandsliedes war dann nach eine Stunde, gegen 14:45, endlich Schluss.

Außenwirkung der NPD: Wie immer, keine. Gut so.

Was war aber mit dem Gegenprotest? Einzelne Personen in Freising wussten im Vorfeld von der NPD-Kundgebung. Aber bei Freising ist Bunt und ein paar anderen hatte man sich dafür entschieden, da eh kaum Leute da sind, das ganze diesmal zu ignorieren. Nun ist es zwar ok, wenn jemand nicht kann, aber dass trotzdem nicht per E-Mail-Verteiler wenigstens darüber informiert wurde, fand ich schon ziemlich schwach. Ich habe das auch nur mehr zufällig bei Facebook aus der Nachbarstadt erfahren. So kamen am Ende nur 5 Jugendliche, die aber wenigstens laut waren.

So geht #Lügenpresse

Es ist schon eine Ironie, dass die, die der Presse den Vorwurf „Lügenpresse“ machen, selber am meisten fälschen und lügen. Über die Amateurwebseite „moosburg TV“ berichtete ich ja bereits mal. Nach der schrecklichen Bluttat mit einem getöteten und drei verletzten Menschen gestern im bayrischen Grafing steht dort weiterhin ein Artikel mit der hetzerischen Überschrift „Islamistischer Messerangriff am S-Bahnhof: aktueller Stand“.

Screenshot vom 11. Mai 2016, 16:05 Uhr

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Hinter dieser Webseite verbirgt sich hauptsächlich der Neonaziaussteiger und Bundesvorsitzender der rechtsgerichteten „Freiheitspartei – Die Libertären“ Stefan Jahnel, der trotz seines angeblichen Ausstiegs weiterhin in rechten Gewässern fischt. In dem gestern veröffentlichten Artikel „Der braune Untergrund von Moosburg“ beim merkur wird Jahnel mehrfach erwähnt.

In der öffentlichen Facebookgruppe „Bürger für Moosburg“ habe ich Jahnel nochmals auf die Überschrift seines Artikels hingewiesen.

Seine Kommentare dazu:

Der abgedruckte Artikel entspricht der Pressemeldung der Polizei, die bislang nicht dementiert wurde. Mir liegt auch die Marco Delgardo Version und das Dementi vor. Zudem scheint es wohl auch Aussagen bezüglich südländichen Teints zu geben. Vielleicht lag der Mann aber auch nur im Solarium. Meine Recherchemöglichkeiten sind erschöpft. Solange die Polizei nichts neues meldet heißt das Waren auf den Prozess. Dann werden eir wissen

Es wurde oft genug von Erdlingen und anderen Gutmenschen gesagt, dass es keinen islamistischen Hintergrund gibt. Die Polizei sagt dazu explizit gar nichts. Die Polizei sagt, dass der Mann Allahu Akbar gerufen hat und Leute als Ungläubige bezeichnet hat, die sterben müssen.

Hinweise auf Mitteilungen des Bayrischen Landeskriminalamt und die Polizei Bayern, dass keine Beweise für einen religiös motivierten Hintergrund gefunden wurden und der Mann anscheinend psychisch krank ist, ignoriert er konsequent. Warum? Weil ja ein „Islamistischer Messerangriff“ offenbar besser bei seiner rechten und braunen Zielgruppe ankommt.

So geht Lügenpresse.

Naziaufmarsch Plauen 1. Mai 2016

Naziaufmarsch Plauen 1. Mai 2016

Für den 1. Mai hatten rechtsradikale Organisationen zu einem Aufmarsch in Plauen aufgerufen. Bereits im Vorfeld wurde befürchtet, dass das einerseits der größte Naziaufmarsch für dieses Jahr werden könnte, und zum anderen, dass es zu einer Eskalation kommt.

Gegen 9 Uhr sammelte sich das antifaschistische Bündnis Time To Act in der Nähe des Bahnhofs. Insgesamt kamen ca. 400-500 Antifaschist_innen.

Ab 10 Uhr trafen auch die ersten Nazis ein, die sich direkt vor dem Bahnhof sammelten. Schon da kam es zu Bedrohungen von Journalisten.

Vom Time To Act Bündnis gab es einen kleineren Ausbruchsversuch, so das 30 Person eine Kreuzung blockierten. Ihnen wurde von der Polizei angeboten, eine Spontandemo anzumelden, was diese auch wahrnahmen, damit war allerdings die Kreuzung wieder frei.

Die Nazis wollten 11 Uhr beginnen, es fehlten aber noch einige erwartete Gruppen. Wenige Minuten vor 11 kam eine „antikapitalistische“ Nazidemo dazu, die bayrischen Nazi, darunter bekannte Gesichter aus München, die man auch öfters bei Pegida sieht, kamen eine knappe Stunde später an. 11:30 Uhr lief die Nazidemo los, zum Start über eine Fahne der EU. Weite Teile der Strecke war diese Demo ungestört, erst in der Karlsstraße kam es zu einer Blockade, die aber geräumt wurde.

Antifaschistischen Gegenprotest gab es nur wenig. Zwar standen immer wieder laute Gruppen an der Strecke, bis auf den einen Blockadeversuch gab es aber keine weiteren Aktionen.

Aber immerhin, sogar die CDU stellte sich mit einem „Nazis raus!“-Transparent an die Strecke.

In der Jößnitzer Straße (Höhe 40) war dann erst mal Schluss, weil im hinteren Bereich der Nazidemo jemand von einem Gegenstand getroffen wurde. Dort standen sie dann fast eine halbe Stunde. Anscheinend wollte die Polizei die Naziroute verkürzen, damit waren diese aber nicht einverstanden. Schließlich lösten sie ihre Demo auf. Dann kam es zur Eskalation. Nazis versuchten auszubrechen, in mehrere Richtungen, auch zum Gegenprotest, wurden aber durch massiven Pfeffersprayeinsatz und schließlich auch dem Einsatz von Wasserwerfern zurückgehalten. Die Wasserwerfer drängten sie wieder zurück. Von den Nazis wurde mit Flaschen und Fahnenstangen geworfen, sogar eine Sitzblockade wurde probiert, aber der Wasserdruck war stärker. Eine ganze Menge Nazis haben geheult. Am Rande wurde eine Frau von einem Stativ durch einen Nazi geschlagen, sie ging sofort bewusstlos zu Boden.

Die Straßenschlacht dauerte über 10 Minuten, danach beruhigte sich die Lage wieder. Die Nazis konnten bei der Polizei, die sie vorher noch angegangen waren, eine Spontandemo anmelden, diese lief, diesmal in einem Wanderkessel, fast dieselbe Strecke zum Bahnhof zurück. Inzwischen scheute man sich auch nicht mehr, Parolen wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“, „Ruhm und Ehre der deutschen Nation!“ und „Nie wieder Israel“ zu rufen.

Am Bahnhof gab es eine Abschlusskundgebung, unter anderem mit einem „Redner aus dem besetzten Südtirol“ (O-Ton). Am Ende beschwerte sich noch einer der Organisatoren bitte über die „Scheinkameraden“, die die „nationale Solidarität“ vermissen ließen. Gegen 15:30 Uhr war endlich Schluss.

In den folgenden Fotos möchte ich vor allem die Symbolik der Nazis zeigen, sowie einige Bilder von der Demonstration und den Ausschreitungen.

Nazis bezahlen mir meinen Urlaub.

Ich habe Post bekommen.

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Da bin ich allerdings nicht der Einzige, wie die Abendzeitung schreibt: „Braune Post für Nazi-Gegner“.

Meine Adresse rauszukriegen ist gar kein Problem, das weiß ich. Im Gegensatz zu den feigen Gestalten vom III. Weg stehe ich auch zu dem, was ich mache. Also lasst Euch gesagt ihr kleinen erbärmlichen Naziarschlöcher, mich könnt ihr nicht einschüchtern!

Der Mensch, der Marek genannt wird, geht zur nächsten Polizeiwache und erklärt den Beamten, dass sie in Wirklichkeit nur die Mitarbeiter einer Firma sind.

#mussmanwissen
#fremdschäm
#reichsdeppen

Schaut es euch an, wenn ihr die 10 Minuten aushaltet. Ist echt kaputt.

Nehmen wir nur mal das als Beispiel:

Bildschirmfoto 2016-04-14 um 15.25.42

Für diese „Menschen“ ist es einfach nicht denkbar, dass nach 1949 in Deutschland (BRD) neue Beamten vereidigt wurden. Aber gut, die Reichsdeppen sind ja auch der Meinung, es würde die Bundesrepublik Deutschland nicht geben.

Nächster Quatsch:

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Richtig erkannt: „…Öffentliche Einrichtungen…“ Auf der Seite von UPIK findet man dann auch die Antwort auf die Frage: „Für wen kann eine D&B D-U-N-S® Nummer beantragt werden?“ Und da steht: „Unternehmen/Wirtschaftsteilnehmer“. Wieder mal für Reichsdeppen nicht nachvollziehbar, dass auch die Polizei ein Wirtschaftsteilnehmer ist. Die müssen ja auch Klopapier für ihre Dienststelle kaufen. Mit der DUNS-Nummer lässt sich das im Wirtschaftsverkehr vereinfachen. Merke: Nicht jeder, der etwas einkauft ist gleich eine Firma.

„Warum haben Sie einen Dienstausweis und keinen Amtsausweis?“ Nun, weil ein Polizist kein Amt ist sondern im Dienstverhältnis steht.

Öffentlicher Dienst:

Unter der Bezeichnung öffentlicher Dienst, auch: Staatsdienst, versteht man das Tätigkeitsfeld der Beamten und weiteren aufgrund öffentlichen Rechts beschäftigten Personen (wie Richtern, Soldaten und Rechtsreferendaren) und Tarifbeschäftigten (Angestellten von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen). Das Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst tätiger Personen wird als Dienstverhältnis bezeichnet.

Geltungsbereich: Deutsche Gesetze gelten innerhalb der Grenzen Deutschlands, soweit nicht explizit anders angegeben.

Der Polizist hat schon Recht. Das ist „Deppengeschwätz“.

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Der Mensch Marek hat noch nicht mitbekommen, dass die Alliierten hier schon lange nichts mehr zu sagen haben.

Der Mensch Marek hat so ein bisschen auf Schlafschaf getan, als ob er keine Ahnung hat. Fazit: Er hat keine Ahnung.

Mensch, Marek, Du bist nicht lustig, Du bist peinlich!

Wie die Nazis von „Zeckenfrei“ lügen und betrügen

Es gibt da dieses Blog, nennt sich „Zeckenfrei“, dort wird gegen Antifaschist_innen gehetzt und teilweise werden Namen mit Adressen veröffentlicht. Inhaltlich sehr, sehr dumm, man merkt, dass die Macher dahinter nicht die hellsten Kerzen auf dem Baum sind.

Gestern hielten sie sich für ganz schlau und stießen eine Umfrage an, was deren Leser, soweit sie lesen können, den von der Antifa halten. Nachdem dies bei Twitter bekannt wurde…

…sah das Ergebnis entsprechend aus.
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Das war jetzt für die armen Nazis natürlich eher doof. Aber der Nazi denkt natürlich, aller anderen sind doof und schreibt einfach nachträglich die Umfrage um, so dass das Ergebnis ganz anders aussah.

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So wurde aus „Lieber die Antifa als die Rechten“ kurzerhand heute ein „Lieber die Rechten wie die Antifa“ gemacht, das Ergebnis also durch Fälschung der Frage umgedreht.

Wie schwach… Glauben die Deppen wirklich, wir würden das nicht merken? Ich weiß, ihre Zielgruppe ist so doof, die glauben jetzt, dass sie gewonnen haben, das haben sie ja 1945 auch geglaubt. Aber Nazis sind halt nicht nur zu doof zum scheißen, die sind auch zu doof zum fälschen und lassen sich dabei erwischen.

Übrigens, in den Kommentaren habe ich im Original „I ♥ Antifa“ geschrieben, das wurde nachträglich einfach geändert. Bei meinem zweiten Kommentar wurde sogar der komplette Inhalt ausgetauscht.

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