Was ist Antisemitismus? Anmerkungen zur Wahnwelt
des vernichtungsorientierten Antikapitalismus

Es ist vollkommen egal, ob ein Antisemit “Jude” sagt oder “Auschwitz”. Sein Beharren darauf, dass er selbst gefälligst zu entscheiden habe, ob er für antisemitische Ressentiments kritisiert werden dürfe, und darauf, dass “Antisemitismus” nur dann behauptet werden dürfe, wenn in letzter Konsequenz und in großem Stil Juden vernichtet worden seien, ändert daran nichts. Antisemitisch ist nicht nur die Abneigung gegen Juden, weil sie Juden sind. Sondern auch die Abneigung gegen das, was der Antisemit in den Juden verkörpert zu sehen glaubt und was ihm als jüdisch und hassenswert gilt. Es ist die Abneigung gegen das, was der Antisemit in den Juden verkörpert zu sehen glaubt, und es bleibt auch Antisemitismus, wenn der Antisemit es vermeidet, das Wort “Jude” auszusprechen.

Ich empfehle natürlich den ganzen Artikel zu lesen: Was ist Antisemitismus? Anmerkungen zur Wahnwelt des vernichtungsorientierten Antikapitalismus

The Worst of Wahnmache 2014 (Teil 1)

Hach, ich kann es einfach nicht lassen und muss euch weiter mit dem Thema „Montagsdemos“ nerven. 😉

Hier hat einer ein schönes Video zusammengeschnitten.

Um Missverständnisse vorzubeugen, der junge Mann, der die Grüße des Nationalen Widerstand Dortmund vorliest, der macht das nicht, weil er es toll findet sondern weil er der Demonstration den Spiegel vorhalten will, was sie für geistige Unterstützer hat.

Natürlich sind bei diesen Veranstaltungen viele Menschen dabei, denen es wirklich um Frieden geht und ich auf keinen Fall mit Rechten in einen Topf werfen will. Aber entscheidend ist, welches Bild von den Demos ausgeht und das ist leider einfach nur übel.

Du kannst mit solchen Verschwörungstheoriedeppen auch ja nicht reden. Die hauen dir 5 irrsinnige Dinger gleichzeitig um die Ohren und wenn du eines widerlegt hast, dann kramen die gleich 10 weitere aus ihrem endlosen Sack an Verschwörungstheorien. Einstein hatte schon Recht, als er die menschliche Dummheit als unendlich bezeichnete.

Oder wie einer bei FB schrieb:

Die knallen dir ein paar Sachen an den Kopf, die sie zwar nicht sinnvoll erklären können, aber in der Kürze der Zeit hast du als Nichtfachmann keine Chance den wahren Zusammenhang zu ergründen.

Was ist Antisemitismus (Friedrich Engels / August Bebel)

Als Kommentar auf meinen Beitrag „Antisemitismus stinkt! Immer!“ wurden folgende beiden Zitate gebracht, die ich hier noch mal extra veröffentlichen will.

Friedrich Engels:

Der Antisemitismus ist also nichts anderes als eine Reaktion mittelalterlicher, untergehender Gesellschaftsschichten gegen die moderne Gesellschaft, die wesentlich aus Kapitalisten und Lohnarbeitern besteht, und dient daher nur reaktionären Zwecken unter scheinbar sozialistischem Deckmantel; er ist eine Abart des feudalen Sozialismus, und damit können wir nichts zu schaffen haben. Ist er in einem Lande möglich, so ist das ein Beweis, daß dort noch nicht genug Kapital existiert. Kapital und Lohnarbeit sind heute untrennbar. Je stärker das Kapital, desto stärker auch die Lohnarbeiterklasse, desto näher also das Ende der Kapitalistenherrschaft. Uns Deutschen, wozu ich auch die Wiener rechne, wünsche ich also recht flotte Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft, keineswegs deren Versumpfen im Stillstand.

 

Dazu kommt, daß der Antisemitismus die ganze Sachlage verfälscht. Er kennt nicht einmal die Juden, die er niederschreit. Sonst würde er wissen, daß hier in England und in Amerika, dank den osteuropäischen Antisemiten, und in der Türkei, dank der spanischen Inquisition, es Tausende und aber Tausende jüdischer Proletarier gibt; und zwar sind diese jüdischen Arbeiter die am schlimmsten ausgebeuteten und die allerelendesten. Wir haben hier in England in den letzten zwölf Monaten drei Streiks jüdischer Arbeiter gehabt, und da sollen wir Antisemitismus treiben als Kampf gegen das Kapital?

 

Außerdem verdanken wir den Juden viel zuviel. Von Heine und Börne zu schweigen, war Marx von stockjüdischem Blut; Lassalle war Jude. Viele unserer besten Leute sind Juden. Mein Freund Victor Adler, der jetzt seine Hingebung für die Sache des Proletariats im Gefängnis in Wien abbüßt, Eduard Bernstein, der Redakteur des Londoner Sozialdemokrat, Paul Singer, einer unserer besten Reichstagsmänner – Leute, auf deren Freundschaft ich stolz bin, und alles Juden! Bin ich doch selbst von der „Gartenlaube“ zum Juden gemacht worden, und allerdings, wenn ich wählen müßte, dann lieber Jude als „Herr von“!

Auch lesenswert ist die Rede August Bebels “Antisemitismus und Sozialdemokratie” vom Oktober 1893.

Der Antisemitismus entspringt der Mißstimmung gewisser bürgerlicher Schichten, die sich durch die kapitalistische Entwicklung bedrückt finden und zum Teil durch diese Entwicklung dem wirtschaftlichen Untergang geweiht sind, aber in Verkennung der eigentlichen Ursache ihrer Lage den Kampf nicht gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem, sondern gegen eine in demselben hervortretende Erscheinung richten, die ihnen im Konkurrenzkampf unbequem wird: gegen das jüdische Ausbeutertum.

 

Dieser sein Ursprung zwingt den Antisemitismus zu Forderungen, die ebenso mit den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungsgesetzen der bürgerlichen Gesellschaft in Widerspruch stehen, also fortschrittsfeindlich sind. Daher auch die Unterstützung, die der Antisemitismus vorzugsweise bei Junkern und Pfaffen findet.

 
Der einseitige Kampf des Antisemitismus gegen das jüdische Ausbeutertum muß notwendig erfolglos sein, weil die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen keine speziell jüdische, sondern eine der bürgerlichen Gesellschaft eigentümliche Erscheinungsform ist, die erst mit dem Untergang der bürgerlichen Gesellschaft endigt.

„Es gibt keine Nazis mehr“ /
Warum ist die Kritik an der FED antisemitisch?

Ja ja, man kann höchstens von Neonazis reden. Ist klar.

Das Video stammt von der Montagsdemo in Essen und der junge Mann ist mein Held des Tages.

Aber zum zweiten und wichtigeren Teil, nämlich der Frage, warum die Kritik an der FED antisemitisch ist. (Nicht generell, aber im Zusammenhang mit den aktuellen Montagsdemos!)

Da hat so ein sich unwissend gebender bei Facebook gefragt:

Wieso ist man ein Antisemit oder NAZI, wenn man gegen die Geldpolitik der amerikanischen privaten Zentralbank FED ist, die grenzenlos Geld ohne Gegenwert druckt und mit dem Devisenhandel die Völker der Welt unterdrückt und ausraubt?

Meine Antwort darauf: Die erste große Äußerung von Jutta Ditfurth, die ich mitbekommen habe, richtete sich vor allem gegen die Äußerung von Märholz, der sagte, die FED ist an allem Schuld. Und das ist schlichtweg nicht nur falsch sondern eben auch Antisemitismus. Genau das. Und damit hat Jutta vollkommen Recht.

Die FED wird weiterhin bei den Montagsdemos als Verursacher allen Übels bezeichnet, was auch weiterhin falsch ist und auch weiterhin diese antisemitische Tendenz enthält.

Jutta Ditfurth polemisiert teilweise sehr stark, aber im Kern hat sie mit ihrer Kritik Recht.

Und wenn ich mir die Kommentare der Kritiker von Ditfurth und Verteidiger von Jebsen, Märholz und Elsässer anschaue, hier und an anderen Stellen, dann wird mir übel, was sich da für ein menschenverachtendes, antisemitisches, vergewaltigungsphantasierendes und nach Blut trachtendes Gesindel rumtreibt. Da es von den Organisatoren der Montagsdemos und den vielleicht vernünftigen Teilnehmern keine Distanzierung von so etwas gibt, muss ich eine stillschweigende Duldung unterstellen.

Dann er weiter:

du sagst also die FED ist eine jüdische organisation??

Ich dazu: Nein. Wo liest Du das denn heraus?

Er:

aus deinem obrigen post….
FED kritik gleich antisemitismus….
oder was wolltest du damit sonst ausdrücke^^

Ich:

1. Kritik an der FED kann durchaus legitim sein, dann aber bitte diese als Teil des kapitalistischen Systems begreifen und nicht alleine sich nur auf die FED konzentrieren.

2. Zu behaupten, die FED wäre alleine am 2. Weltkrieg Schuld, negiert die Schuld Deutschlands, seiner kapitalistischen Klasse und all der Mitläufer am 2. Weltkrieg und am Holocaust. Damit werden die Verursacher verharmlost und der Holocaust als ein deutsches, singuläres Phänomen als Lüge dargestellt. Das ist antisemitisch. Und nebenbei auch sehr, sehr dumm.

3. Die FED und wie gerne geschehen die Rothschilds zusammen zu nennen ist antisemitisch, weil damit eine jüdische Weltherrschaft unterstellt wird, die es nicht gibt. Es gibt eine Herrschaft des Kapitals, welche Religion, Nationalität, Herkunft, Zugehörigkeit zu einem Volk ist dabei völlig unerheblich. Das Kapital ist und agiert international. Weder nur durch die FED und schon gar nicht alleine durch die Rothschilds bzw. Juden, was damit immer wieder impliziert werden soll.

Antisemiten sprechen gerne in Andeutungen (FED, Ostküste, etc…), damit ihnen später niemand was Konkretes unterstellen kann. Aber nicht jeder ist so doof, wie die Antisemiten es gerne hätten. Man kann durchaus die Töne zwischen den Zeilen verstehen, wenn man sich die Mühe macht.

Oder man kann sich hinstellen und sagen. „Aber die haben doch gar nicht von Juden geredet, die können doch gar nicht antisemitisch sein!“

Aber ich rechne mir inzwischen genug Erfahrung zu, zu erkennen, was manche Menschen meinen, wenn sie etwas anderes sagen.

„Die Vasallen der Rothschilds“ –
Eindruck von der Montagsdemo in Hamburg

Wollt ihr mal was richtig Ekliges sehen? Dann schaut in dieses Video von der Montagsdemonstration in Hamburg an, besonders ab 1:00.

Jetzt wisst ihr auch, warum Michael Jackson gestorben ist.

Und die Umstehenden klatschen auch noch fleißig Beifall zu diesem verbalen Müll. Da braucht sich niemand damit rausreden, die Montagsdemos wären nichts rechts ausgerichtet und es sind ja auch Linke dabei. Solange sowas dort öffentlich geäußert wird und Beifall bekommt, solange sind die Montagsdemos einfach nur ein übeler Haufen.

Hier noch ein Bericht aus Hamburg: Friedensdemo sorgt für Unfrieden (via Andi)

Aber ihr wisst ja alle: Die Presse lügt. Der junge Mann in dem folgenden Video beweist das schlüssig und unwiderlegbar.

(Das Video stammt nicht aus Hamburg.)

Antisemitismus von Links

Um so mehr mir die linken Antisemiten auf den Sack gehen, um so mehr bin ich solidarisch mit Israel.

Erzählen mir, dass sie ja nichts gegen Juden haben, aber Religion sowieso doof ist und sind dann fleißig bemüht zu erklären, warum sie Zionismus und die „israelische Apartheitpolitik“ für das Schlimmste überhaupt auf der Welt halten. Meinen zu wissen, das der Israelische Staat ja vom Grunde heraus rassistisch ist um mir dann gleich in ihrer grenzenlosen Weisheit und Toleranz vorkauen zu müssen, was per Definition (genetisch / religiös / von Mutter her) ein Jude sein darf und was nicht.

Und ständig hörst Du zwischen den Zeilen heraus, dass die Juden ja doch am Unglück in aller Welt schuld sind.

Zum kotzen!

Es ging, mal wieder in der Ecke, in die einige von Euch glücklicherweise nie reinkommen, um diesen Eingangspost. Ist ja schon aus meinem Blog bekannt.

Screenshot

Was in der folgenden Diskussion dann so rauskommt, könnt ihr in den Screenshots sehen. Die Namen habe ich unkenntlich gemacht.

Continue reading

Über die neuen Montagsdemos

Mancher hat es sicher mitbekommen, es gibt mal wieder Montagsdemos in Deutschland. Diesmal für Frieden. Klingt ja an und für sich erst mal toll, aber was steckt dahinter?

Ich muss sagen, ich habe es eigentlich auch nur zufällig bemerkt, als ich bei Facebook in eine Gruppe namens Linksfraktion (Die nichts mit der Partei zu tun hat!) reingeraten bin. Dort sind eine Menge Spinner unterwegs, aber auch einige sehr vernünftige Leute. Das Thema „Montagsdemos“ wird da heiß diskutiert, zumal die Aufrufe zu diesen Demos auch meistens von dort aus gehen.

Ist jetzt blöd für meine Leser, die da keinen Account haben 😉 , ich versuche es trotzdem hier verständlich zusammenzufassen. Dazu gibts es auch ein paar Videos.

Warum also wieder Montagsdemos? Was würdet ihr wohl dazu sagen, wenn man euch erklärt, das die FED, das Federal Reserve System, also die US-Notenbank seit über 100 Jahren Schuld an allen Kriegen der Welt ist, an der Verfolgung der Juden und der Shoa unter den deutschen Faschisten, an der aktuellen Krise der USA? Würdet ihr zustimmend nicken oder Euch schreiend wegen soviel Dummheit an den Kopf schlagen? Nun, wahrscheinlich würde Euch der Kopf sehr schnell weh tun. Denn so hat es sinngemäß Lars Mährholz, der Anmelder der Berliner Demos, gesagt:


(YouTube)

So viel Liebe! So viel Frieden! So viel Glück!

Auf Kritik an seiner Person reagiert Lars Mährholz sehr empfindlich. Da ist es ganz schnell vorbei mit Liebe & Frieden. Das hat erst wieder der Spiegelfechter gemerkt, wo ein Artikel veröffentlicht und später wieder zurückgezogen wurde. Jetzt gibt es in selbigen Blog einen Offenen Brief an Lars Mährholz. Es ist schon fast gruslig, diesen zu lesen.

(Wer den Originalartikel beim Spiegelfechter gerne mal lesen möchte, der schreibe mir bitte eine Mail oder kommentiere hier mit Mail-Adresse, ich schicke dem dann einen Screenshot zu. Selber möchte ich den hier nicht einstellen, aus den Gründen, die im obigen Blog stehen.)

Eingehender mit der Person Märholz beschäftigt sich auch dieser Indymedia-Artikel: „Völkische Friedensbewegung macht mobil“. Inzwischen hat sich wohl quasi über Nacht einiges auf der Seite von Märholz geändert.

Und dieser Lars Mährholz organisiert also zumindest in Berlin Montagsdemos für Frieden, die ja ach so unpolitisch sind.

Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken. (Rosa Luxemburg)

Eine weitere bekannte Person im Zusammenhang mit diesen Demos ist Ken Jebsen, von dem ich persönlich bis vor einer Woche noch nie etwas gehört hatte. Gegen Ken Jebsen stehen einige Antisemitismusvorwürfe im Raum. In einer privaten Nachricht an Henryk M. Broder schrieb er mal, das er weiß, wer den „den Holocaust als PR“ erfunden hat. War natürlich nicht so gemeint und total aus dem Zusammenhang gerissen. Klar. Bei Wikipedia ist das mit Quellen beschrieben.

In einem offenen Brief an Angela Merkel schrieb Jebsen: “

Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben und sprechen im selbst ernannten Auftrag für alle Juden.

Was hier gemacht wird, ist die konstruierte Gleichsetzung Israels mit Deutschlands unter den Faschisten.

Bei leftwinged wurde eine Rede von Jebsen bei einer Montagsdemo mal eingehender analysiert.

„Ausdrücklich“ solidarisch mit Lars Märholz und Ken Jebsen ist auch unser altbekannter Jürgen Elsässer. Viel muss man über diese Person wohl nicht mehr sagen. („Volksinitiative gegen das Finanzkapital“) Eigentlich reicht es aktuell ja aus, sich mal seinen reichlich verwirrten Artikel „Jutta Ditfurth, die Schreckschraube der Antifa“ anzuschauen. Also nur, wenn man sich das Elend wirklich antun will.

Und damit wären wir bei Jutta Ditfurth. Auf ihrer Facebookseite nimmt sie kein Blatt vor den Mund und schreibt sehr aktiv gegen die Demos.

Die neurechten „Friedens“demos sind eine Kriegserklärung gegen jüdische Menschen, Aufklärung und Humanismus

 

Viele schäumen vor Wut, schicken Morddrohungen, sexistische Schmähungen usw., weil ich in einigen Beiträgen erklärt habe (mit Quellen), warum hinter denen, die zu sog. „Friedensdemos“ aufrufen, in Wirklichkeit neurechte Verschwörungstheoretiker und Antisemiten stehen.

Ich mach nochmal einen letzten Versuch für diejenigen, die sich selbst als „Linke“ verstehen, aber sagen, sie teilen die „Argumente“ der neurechten Demos für den Frieden, denn das sei doch nichts Rechtes.

 

Das zentrale Argument des Organisators der sog. Friedensdemos ist ein absolut hasserfülltes: dass in den letzten 100 Jahren an allen großen Problemen und ausdrücklich an ALLEN Kriegen auf der Welt die Federal Reserve Bank der USA schuld gewesen ist. (Originalzitate von Lars Mährholz usw. waren ja auf meine fb-Seite). Diese ungeheuerliche Aussage entlastet Nazi-Deutschland vom Zweiten Weltkrieg und auch für die Vernichtung der deutschen und europäischen Juden sind die USA bzw eine US-Bank verantwortlich. Nazi-Deutschland wird entlastet.

 

Das ist Geschichtsrevisionismus und eine unglaublich brutale Verharmlosung der Shoa.

 

Von wegen „Frieden“! Eine Kriegserklärung gegen jüdische Menschen, gegen alle Aufklärung, gegen Humanismus.

Ich sage Euch ehrlich, ich halte viel von Jutta Ditfurth. Und in dem Zusammenhang stimme ich ihr voll bei.

Sind die Montagsdemos also ein Sammelbecken von Nazis, Antisemiten und Verschwörungstheoretikern? Es fällt schwer, da eine konkrete Antwort zu finden. Wenn ich mir die Organisatoren und Sympathisanten anschaue, dann gruselt es mich. Eine Demo für Frieden, deren Vorlage ist, dass die FED Schuld an allen ist, da kann ich gerne drauf verzichten. Anderseits wird es vermutlich auch einige wirkliche Friedensaktivisten geben, die sich allerdings mal fragen sollten, vor welchen Karren sie sich spannen lassen.

Ich habe selber noch keine von diesem Demos live erlebt, werde es aber vermutlich am Montag in München machen. Darüber gibt es dann hier wieder einen Bericht.

Antisemitismus stinkt! Immer!

Aus dem Irrenhaus Facebook. Und alles von der selben Person.

„Die Juden haben die Weltmacht.“

„Der Boss von CocaCola ist Jude.“

„Deutschland muss immer noch an Israel zahlen.“

„In Nahost gibt es nur Frieden, wenn ein Volk verschwindet.“

„Mich stören die Juden nicht. Nur die Zionisten.“

„Ich habe selber jüdische Wurzeln, ich kann gar nicht antisemitisch sein.“

Zum Kotzen!

„Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter.“ – Carl von Ossietzky, „Antisemiten“, in: Die Weltbühne, 19. Juli 1932, S. 88