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Deutsch-Russische Bruderschaft
Die bittere Wahrheit über Deutschland
Veröffentlicht von ddbagentur am 17. Januar 2015
Deutschland / Preußen
Die Sache ist einfach. Am 14.4.1945 begann offiziell das Besatzungsstatut der Sowjetunion über Polen und Weissrussland und endet am 15.4.2015 und es muss Krieg her damit dort nicht ein handlungsfähiges Deutsches Reich mit D-Mark als Währung entsteht wenn das Besatzungsstatut mangels Verlängerung ausläuft, weil NUR die nicht mehr existente Sowjetunion den “Besatzungsvertrag” verlängern darf.
Polen und Teile Weissrusslands wird automatisch die D-Mark am 15.4.1990 erhalten und auf Weisung von Russland kann auch die DDR in die Ostgebiete eingegliedert und voll soiverän werden. Putin braucht nur abwarten.
Es reicht wenn Putin, Frankreich das russische Mandat entzieht – dann muss die BRD das Volkseigentum der DDR in D-Mark sofort erstatten und gleichzeitig alle Verträge, alle Altschulden der BRD voll ausgleichen und den Haushalt der Ex-DDR zum 18.7.1990 vollständig rückwirkend ausgleichen, abzüglich der Schulden an diesem Tag – das sind lächerlche 6Mrd D-Mark dazu kommen alle Steuereinnahmen ab 18.7.1990 0:00 über die NUR die Volkskammer oder Russland als Vormund notstandsrechtlich einen neuen Haushaltsplan machen darf. Das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ist wegen Firmenkonstrukt nur die Bannmeile und der Persönlichkeitsbereich eines Personalausweisinhabers. Das ist die Täuschung die gemacht wird.
HABEN SIE DAS HAUPTPROBLEM DER BRD JETZT VERSTANDEN!!!
Warum ist das so?
Auf der Karte des kaiserlichen Staates gibt es nur das Deutsche Reich und dann Russland. Das Wahlrecht der Bundesrepublik Deutschland steht im Kaiserreich (siehe RuStaG UND Ausfertigungsdatum des StaG) Die Bundesrepublik Deutschland ist NICHT Rechtsnachfolger des Kaiserreiches sonder der Weimaer Republik – das ergibt sich aus der Grenziehung des Grundgesetzes. Die Gebietskörperschaften des Kaisers sind kein Bundeseigentum und auch nicht pfändbar, WEIL der Kaiser nie Krieg geführt hat, außer seine Bündnisverpflichtungen zu Österreich zu erfüllen. Mehr hat er nicht gemacht. Die Weimaer Republik ist illegal gegründerter Feindsstaat zum Kaiserreich und von dort kann NIEMALS ein Reichsverweser kommen. Die Feidnliche Übernahem ist mit Hilfe des Notstandsrecht des Kaisers nicht möglich. Die BRD kann also MAXIMAL unter Vortäuschung einer kaiserlichen Wahl in die Rechte und Pflichten eines Notstandsleiters eintreten. Das heisst sie hat keine Amtsgewalt sondern nur das Recht der Anwehr einer unmittelbaren Gefahr für den Staat.
Die einzige “Gefahr” ist der Kampf gegen ein selbst erzeugtes “Rechts”, also gegen sich selbst, denn im Kaiserreich gabs kein “Rechts”, gab es keine Parteien und kein Frauenwahlrecht und kein Wahlrecht unter 25 – folglich sind sie NIE Reichsverweser gewesen und ein Entlastung des Notstandsleiters kann NIE passieren, als nie rechtens werden, weil erst ein neuer Reichsverweser durch das Volks gewählt werden muss und dieser erteilt keine Entlastung, also haftet der Notstandsleiter privat unbeschränkt ohne Privatinsolvenz – aus die Maus.
Der feuchte Traum der rot-grünen Koalition ist also, wie sie selbst sagen. Das Frankreich bis zur Elbe reicht und auf der anderen Seite Polen ist. Das funktioniet aber nicht wenn kein Krieg kommt.
Warum?
Frankreich übt das aktive Mandat der Ex-DDR von zaristischen Russland aus – wichtig – nicht von der Sowjetunion – aber eben auch unter der Maßgabe der Einhaltung rechtstaatlicher Verhältnisse und diese haben wir nicht aus diesen Grund funktioniert die Anfechtung der Staatsangehörigkeit nach GG Artikel 116(1) und Gültig der ZPO bei der Wahlprüfung, was die DPFW.EU gegenüber dem Bundeswahlleiter anlässich der Europawahl vorgetragen und eingfordert hatte. Der Bundeswahlausschuss ist nämlich gegenüber sich selbst befangen – deswegen hat der Bundeswahlleiter und der Verwaltungsrichter gegen das Wahlgesetz verstoßen, weilches die ZPO fpr das Verfahren festschreibt – siehe Wahlgesetzgebung.
Wer Bescheid weiss, hat auch im Hinterkopf, dass der Einigungsvertrag 1991 wieder aufgehoben wurde.
Die BRD greift über das französische Mandat auf die Ex-DDR indirekt zu weil die Ex-DDR sich nicht wehrt und nicht weiss, dass sie nach Abzug der sowjetischen !!! Truppen bereits im Notstandsrecht des kaiserlichen Staates steht, aber dieses Recht nicht einfordert – sonst wäre das Spiel aus.
WICHTIG: Die Ex-DDR hat juristisch immer noch die D-Mark, aber es gibt niemand der sie austeilt.
MERKE: Die Verträge der Volkskammer zru Einführung der D-Mark haben bis heute volle Gültigkeit. Die Volkskammer wurde NICHT aufgelöst weil dazu ein Volksentscheid nötig wäre. Ebenso wurde die Volksarmee und die Volkspolizei NIE aufgelöst. Aus diesem Grund hatte man Panik vor dem DPHW, welches die Rechtsgrundlagen der Volkspolizei genutzt hat und das ist möglich.
Man hat also einfach nicht wieder zur Volkskammer eingeladen, um neu zu wählen und den Leuten erzählt sie seien seit 1990 Teil der Bundesrepublik Deutschland – das stimmt aber nicht.
Die Bundesrepublik hat auchnur Zugriff auf Menschen die freillig einen Personalausweis haben, nicht auf Menschen die nur den Reisepass haben.
Sie täuschen also ihr eigenes Wachpersonal über den rechtlichen Status der Bewohner der Ex-DDR zum Stichtag 18,7.1990 0:00Uhr bis heute –
Glaubt ihr ernsthaft, dass die Polen die angebotene D-Mark per 15.4.2015 ablehnen wird und ebenso das Recht ablehnen die Goldreserven des Kaiserreiches zurückzufordern – die sind doch nicht blöd!
Ebenso wird Putin es nicht versäumen die DDR aufzuklären sobald das Mandat Frankreichs gelöscht wird und er wird auch eine Schutztruppe in die Ostsee entsenden. soviel ist sicher, weil das Deutsche Reich mit Russland einen Friedensvertrag bereits hat – den Friedensvertrag von Brest Litwosk.
Also Game over
Gefunden im Irrenhaus Facebook. Nun wisst ihr Bescheid, ja?
Nein?
Gut, weil der obige Text ist einfach nur bekloppter Reichsdeppenschwachsinn. 😀
Erbe antreten – Vermächtnis weitertragen
Erklärung der Lagergemeinschaften, Komitees und Interessenverbände
ehemaliger Häftlinge zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager
Vor 70 Jahren wurden die Häftlinge der Konzentrationslager durch Angehörige der sowjeti-schen, amerikanischen, britischen, französischen und polnischen Streitkräfte befreit.
Am 19. April 1945 versammelten sich ehemalige Häftlinge des selbstbefreiten Konzentrati-onslagers Buchenwald zu einer Trauerkundgebung für ihre ermordeten Kameraden und er-klärten feierlich:
„Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens: Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren An-gehörigen schuldig.“
Der Schwur von Buchenwald ging in die Geschichte ein. Ehemalige Häftlinge anderer Kon-zentrationslager, wie Auschwitz, Dachau, Mauthausen, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen schlossen sich ihm an.
Nach ihrer Befreiung haben die ehemaligen Häftlinge Interessenverbände aufgebaut und de-ren Arbeit jahrzehntelang maßgeblich gestaltet. Sie haben sich in den zurückliegenden 70 Jahren immer wieder dafür engagiert, eine Wiederkehr ähnlicher Verbrechen zu verhindern. Sie brachten insbesondere jungen Menschen ihre Erlebnisse und Erfahrungen in den Lagern nahe. Sie erzählten von dem Leid, das sie in ihrer eigenen Jugend erfahren mussten, von ih-rem Widerstand und dem ihrer verstorbenen und ermordeten Kameradinnen und Kameraden. Besonders wichtig war es ihnen, an die Ursachen für diese Verbrechen zu erinnern und die Täterinnen und Täter beim Namen zu nennen.
In ihrem Vermächtnis „Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen“ vom 25. Januar 2009 erklärten KZ-Überlebende, die die internationalen Komi-tees von neun Lagern vertraten, öffentlich:
“ … Unsere Reihen lichten sich. In allen Instanzen unserer Verbände, auf nationa-ler wie internationaler Ebene, treten Menschen an unsere Seite, um die Erinnerung aufzunehmen: Sie geben uns Vertrauen in die Zukunft, sie setzen unsere Arbeit fort. Der Dialog, der mit uns begonnen wurde, muss mit ihnen fortgeführt werden. Für diese Arbeit benötigen sie die Unterstützung von Staat und Gesellschaft. … Die letzten Augenzeugen wenden sich an Deutschland, an alle europäischen Staa-ten und die internationale Gemeinschaft, die menschliche Gabe der Erinnerung und des Gedenkens auch in der Zukunft zu bewahren und zu würdigen. Wir bitten die jungen Menschen, unseren Kampf gegen die Nazi-Ideologie und für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt fortzuführen, eine Welt, in der Antisemitismus, Ras-sismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben sollen. …“
Wir, die Freunde und Mitstreiter, die Hinterbliebenen und Angehörigen der ehemaligen Häft-linge sowie alle bei uns Engagierten, zusammengeschlossen in den vielfältigen Interessen-gruppen, Komitees, Lagerarbeitsgemeinschaften, Lagergemeinschaften, Initiativgruppen und Freundeskreisen, erklären aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung der Konzentrations-lager, dass wir dieses Erbe schon lange angetreten haben und das Vermächtnis weitertragen werden.
Wir verstehen uns als Bestandteil jener Kräfte, die die Erinnerungskultur in Deutschland und auch international mitgestalten sowie kritisch und engagiert begleiten. Daher fordern wir einen gleichberechtigten Platz in den Gremien der für die Gedenkstätten zuständigen Stiftungen und Institutionen.
Wir werden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Häftlings- und Op-ferverbände, der jüdischen Gemeinden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Schwulen- und Lesbenverbände, der „Euthanasie“- Geschädigten, die seit vielen Jahrzehnten andauernde Arbeit fortsetzen.
Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um das Vermächtnis unserer Freundinnen und Freunde, unserer Kameradinnen und Kameraden, unserer Eltern und Großeltern nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ihre Erfahrungen und ihr Leiden, ihr Widerstandsgeist und ihre Solidarität, ihr Kampf und ihre Freude am Leben sind uns Ansporn und Verpflichtung.
Ihre zentrale Forderung tragen wir weiter:
Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus!
26. Januar 2015
Unterzeichnende Verbände:
Unterstützer:
Heute mit nur einem Thema: Pegida
OMG! BILD! Aber ausnahmsweise heute mal trotzdem. 😉 Wollen Sie diesen Leuten hinterherlaufen? Wer da so in München dabei ist.
Und als Gegenpol zu BILD bittesehr: „Wir waren zuerst Pegida“ – „Bild“ will Pegida entlarven – und entlarvt vor allem sich selbst. Sie erkennt endlich, was andere schon wussten: dass sie eine rassistische Zeitung ist.
Rechtsextreme bei „Pegida“-Demos – Unter fremder Flagge
Islamhasser Michael Stürzenberger – Agitator für Bagida
Islamhasser Michael Stürzenberger – Die Fragen nach den Nazis mag er nicht
Hooligans – Die Pegida-Miliz aus dem Stadion
Alltagsrassismus in Deutschland – Die Mitschuld von CDU und CSU an Pegida
Schlepperkriminalität auf dem Mittelmeer – Humane Flüchtlingspolitik nicht gewollt
Lügenpressekonferenz von Pegida: Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen
Was ein Moslem 25.000 Islam-Gegnern in Deutschland antwortet
Leipzig: Warum lügt die Polizei bei den Demonstrantenzahlen?
In Leipzig traf es auch einen befreundeten Fotografen: »Spaziergang« mit Jagdszenen – Bei der Legida-Demonstration in Leipzig wurden Journalisten gezielt angegriffen
Wer mit oder gegen wen? Das große Pegida-Beziehungs-Schaubild!
Undankbares Abendland: Jetzt sind auch noch die Hooligans gegen Pegida
Fuck you, Lügenpresse! Wie mich die Regierung tagtäglich kommandiert
Nur ein paar Fragen…
Denkt mal darüber nach, wenn ihr wieder meint, das arme Deutschland wäre von den USA besetzt und müsse machen, was die USA will.
Mehr Fragen gibt es auf www.gegen-den-hauptfeind.de.
Für die, die nicht mitbekommen haben, um was es geht, das hatte Titanic geschrieben:
Und das war die Reaktion von Bachmann bei Facebook dazu:
So ist das halt, wenn man Medien als „Lügenpresse“ bezeichnet, dann aber heuchlerisch die Opfer eines linken Satiremagazins in Paris beweint, weil es in den eigenen Kram passt.
Ach ja, für den Kriminelle Bachmann wird die Luft auch sonst immer dünner.
Unterdessen droht (Chef-)Organisator Bachmann kurz vor Ablauf seiner Bewährungsstrafe ein neuer Gerichtstermin. Wie ein Sprecher des Landgerichtes Dresden gegenüber der Sächsischen Zeitung bestätigte, wird dem 41-Jährigen vorgeworfen, von Mitte 2013 für fast ein Jahr keinen Unterhalt für seinen Sohn gezahlt zu haben. Dafür wurde er im April des vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung der Kindsmutter hätten Rechtsmittel eingelegt, sodass am 18. März das Berufungsverfahren stattfinden soll. Bachmanns Anwältin sagte, dass sie bisher keine Vorladung erhalten habe.
(Quelle)
Es war das zweite Januarwochenende und damit wieder Zeit für das alljährliche Treffen in Berlin im Gedenken an die vor 96 ermordeten Kommunisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Samstag RL-Konferenz, Sonntag LL-Demonstration. Deutschlands größtes Treffen diverser Parteien, Vereine und anderer Gruppierungen aus der kommunistischen Richtung, die vor allem eines einte: Nicht einig zu sein. Denn wo ist sie, die Aktionseinheit, die einheitliche Arbeiterfront zum Kampf gegen das Finanzkapital? Sie präsentierte sich wie üblich an jeder Menge Tische und Stände und versuchte Zeitungen und anderes Material zu verkaufen. Schuld an der Spaltung waren natürlich immer die anderen. Alles Spalter, außer ich. Aber man kannte sich trotzdem und begrüßte sich. „Ach, Du auch wieder hier?“
Zur Rosa-Luxemburg-Konferenz am Samstag hatte zum zwanzigsten Mal die Junge Welt in die Urania in Berlin geladen. Da ich am Vortag noch meine Ware Arbeitskraft verkaufen musste, konnte ich am Samstag erst am Nachmittag anreisen. Ich komme ja trotzdem gerne dahin, und sei es, um ein paar Freunde wenigstens einmal im Jahr zu treffen. Ja, auch ich wieder hier. In der Raucherecke wurde mir dann von einer eben geendeten Podiumsdiskussion erzählt, auf der man RT regelrecht feierte. Russia Today? Ja wahnwichtelt es, oder was?
Highlight war das Podiumsgespräch 17:30 im vollbesetzten großen Saal. Aber bevor es losging, musste man sich erstmal einen mehr als halbstündigen Monolog von Oskar Lafontaine anhören, der immer wieder begeistert beklatscht wurde. Thema des folgenden Gespräches war „Der Abschied der Linken vom Antimilitarismus“. Gäste waren eben dieser Oskar Lafontaine, des Weiteren der Schauspieler Rolf Becker und als Dritter in der Runde das CDU-Mitglied und ehemaliger Vizepräsident der OSZE, Willy Wimmer. Moderiert wurde diese rein männliche Runde von Arnold Schölzel, dem Chefredakteur der Jungen Welt. Zusammenfassen kann man dieses Gespräch eigentlich ziemlich leicht: Die böse USA, die macht die Kriege in der Welt, der Bundestag in Deutschland hat sowieso nichts mehr zu sagen, weil die EU alles entscheidet, aber am Ende ist Deutschland sowieso nur der Vasall der USA und so gesehen alles andere als souverän.
Kann man als Video hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=NnOe9QrRxDA
Nun ja, ich fragte es ja bereits: Wahnwichtelt es, oder was? Nun will ich die imperialistische Außenpolitik der USA auf keinen Fall gutheißen, aber zum Gegenpart zu dieser Einstellung komme ich gleich, beim Podiumsgespräch war man sich allerdings einig.
Lustiges Detail am Rande zur RL-Konferenz: Ken Jebsen wollte sich als Journalist akkredieren lassen, bekam stattdessen aber von der Jungen Welt Hausverbot. Sicher eine sehr vernünftige Aktion, aber ich denke, wohlgefühlt hätte er sich dort sicher.
Sonntags fand die alljährliche Luxemburg-Liebknecht-Demonstration statt. Man traf sich am U-Bahnhof Frankfurter Allee und zog mit vielen tausend Menschen zum Friedhof der Sozialisten. Dort, auf dem Vorplatz des Friedhofes, stellte zumindest das Bündnis „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ die richtigen Fragen.
München erlebte an diesem Montag einen der größten Naziaufmärsche seit langem. Und sage keiner, das wären keine Nazis gewesen, ich habe sie gesehen! Der bayrische Ableger von Pegida, Bagida, rief in der bayrischen Landeshauptstadt zu einem „Spaziergang“ gegen die Islamisierung des Abendlandes auf. Bereits am späten Nachmittag begann die Polizei mit einer weiträumigen Absperrung des Gebietes.
Gegen Bagida standen über 20.000 Münchnerinnen und Münchner, die ein deutliches Zeichen gegen Pegida & Co setzten. Sie veranstalteten ab 17.30 Uhr eine Kundgebung am Sendlinger Tor. Auf der Bühne sprachen unter Anderem der Oberbürgermeister Dieter Reiter und das CSU-Stadtratsmitglied und Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München, Marian Offmann. Außerdem gab es einige musikalische Beiträge.
Die Veranstaltung der Bagida begann 18.30 Uhr, gekommen waren ca. 800 Personen, die Angst vor dieser herbeigeredeten Islamisierung haben. Zu hören war von ihnen fast nichts, denn die Gegenseite war definitiv lauter.
19.00 Uhr begann ihr Spaziergang, der 600 Meter vom Sendlinger Tor-Platz bis zum Stachus führen sollte. Das ging auch ziemlich zügig, dabei säumten allerdings tausende Begida-Gegner die Straße. Aber kurz vor dem Ziel, nach 15 Minuten, war dann Schluss. Es ging einfach nicht weiter.
Und so mussten die armen Gestalten fast eine Stunde aushalten, bis sie dann von der Polizei durch die Unterführung am Stachus hinweg begleitet wurden.
Auf der Route gab es einige kleinere Rangelein zwischen Polizei und Antifaschisten. Am Ziel wollte die Polizei dann unbedingt ein paar Transparente einkassieren und ging dabei ziemlich brutal mit Schlägen und Pfefferspray vor.
Jetzt mögen sich die paar hundert Bagida-Fritze zwar feiern, aber letztlich war es doch so, dass München ihnen sehr laut und deutlich gezeigt hat, dass die Stadt bunt ist und man solche Leute hier nicht haben will.
In den weitläufigen Unterführungen unter dem Hauptbahnhof kam es später noch zu einem Angriff von mehreren Dutzend Nazis auf eine Gruppe Antifaschisten, die auf dem Weg zu U-Bahn waren.
Ich finde ja, 2015 ist ein schöner Name für ein Jahr. 😉 Vorgenommen habe ich mir, wie immer, nichts, aber Links am Sonntag gibt es auch dieses Jahr.
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