bookmark_borderHetze und Gewalt gegen Flüchtlinge – 1. Halbjahr 2014 (Pro Asyl)

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Siehe auch:

Rassismus gegen Schutzsuchende: Mehr Hetze und mehr Gewalt

 

Statistisch gesehen finden in Deutschland pro Woche fünf rassistische Kundgebungen oder Demonstrationen gegen Flüchtlinge statt. Zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte kommt es im Schnitt mindestens ein Mal pro Woche. Dies zeigt eine bundesweite Dokumentation der Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL.

Weiterlesen bei proasyl.de

bookmark_borderWetter am Abend und in der Nacht

Am Abend gab es wenige Minuten vor dem Sonnenuntergang einen interessanten Schatten am Himmel, die Sonne stand in meinem Rücken und genau zwischen uns eine Wolke.

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Nachts um zwei war dann endlich auch das Gewitter da.

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Dürfte ordentlich geschifft haben über und südlich vom Flughafen.

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Damit zog die Wetterfront weiter Richtung Osten.

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Das war es für die nächsten sieben Tage wieder mit dem Sommer.

bookmark_borderLinks am Sonntag (6. Juli 2014)

Ein Experiment, wie schnell Menschen zu Rassisten werden, 10. Juli in ZDFneo um 22:15 Uhr #DerRassistInUns

Drama um Flüchtlinge in Berlin-Kreuzberg – Ein Kiez lebt unter ständiger Polizeikontrolle

Interreligiöse Toleranz: Jüdische Gemeinde gewährt muslimischem Flüchtling Kirchenasyl

Aus radikalfeministischer Perspektive: Warum diese Friedensmahnwachen für’n Arsch sind

Rot-Schwarz bleibt dabei: Keine Regenbogenfahnen an Rathäusern

Eigen-Tor: Gefahren der Tor-Nutzung im Alltag / Siehe auch in der Jungen Welt: Kein Tor ist sicher

Wer die Deutschen Wirtschafts Nachrichten liest ist doof

bookmark_borderJeder Tote ist ein Toter zuviel

Ich wurde auf diese Grafik aufmerksam gemacht, die die Opferzahlen auf israelischer un palästinensischer Seite zeigen soll:

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Im Folgenden mein Kommentar dazu:

Ende September 2000 (dauerte bis Februar 2005) begann die zweite Intifada, die so genannte Al-Aqsa-Intifada. Als Auslöser wird gerne der Besuch Sharons auf dem Tempelberg genannt, allerdings kündigte sich dieser Gewaltausbruch schon länger an.

Zu den Opferzahlen kann man bei Wikipedia lesen:

„Die Israelis zählten in den 1558 Tagen der Al-Aqsa-Intifada 20.406 Anschläge, darunter 138 Selbstmordanschläge und 13.730 Schussüberfälle, sowie 460 Angriffe mit Qassam-Raketen. Nach Angaben der Zeitung Jedi’ot Acharonot wurden 1036 Israelis getötet (715 Zivilisten) und 7054 verletzt. Nur für die Selbstmordanschläge gilt: „Seit Beginn der Intifada (September 2000) wurden bei 143 Selbstmordanschlägen 513 Israelis getötet und 3380 verletzt. Die Anschläge wurden von 160 Selbstmordattentätern und -täterinnen durchgeführt.“ Die Palästinenser hatten 3592 (palästinensische Quellen:3336) Tote (985 Zivilisten) zu beklagen. Israel bezeichnet 959 von ihnen als Terroristen – 208 Palästinenser wurden gezielt getötet. Über 600 palästinensische Tote waren Mitglieder der Sicherheitsdienste der Autonomiebehörde (der Geheimdienste, oder der Polizei).“

Irgendwo hatte ich mal Zahlen gelesen, dass alleine über 600 Palästinenser von den eigenen Leuten umgebracht wurden. Nicht zu vergessen, dass sie sich im Gazastreifen beim Konflikt zwischen Hamas und Fatah auch gegenseitig umbrachten. Siehe besonders der dortige Bürgerkrieg im Juni 2007.

Unbestreitbar ist trotzdem, dass die Angriffe Israels mehr Opfer fordern als die Angriffe von Hamas & Co. Wobei letztere gerne unter den Tisch fallen. Alleine seit Beginn 2014 schlugen mehrere hundert Raketen in Israel ein, die Angriffe erfolgen fast täglich.

Während die Angriffe gegen Israel fast willkürlich erfolgen, versucht das israelische Militär zumindest, militärische Ziele in den palästinensischen Gebieten zu treffen. Warum das so schwer ist, sagt dieses Bild:

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bookmark_borderLinks am Sonntag (29. Juni 2014)

Wahnmachen I: Antisemitische Sprüche auf der Friedensparty in Koblenz?

Wahnmachen II: Brief an einen der Organisatoren der Kieler „Mahnwache für den Frieden“

Wahnmachen III: Manischer Montag – Mahnwachen ziehen Antisemiten an

Wie sich die Grenzen in Europa in den letzten hunderten Jahren verschoben (Video): Watch as 1000 years of European borders change (timelapse map)

Religiöse Fanatiker unter sich (Video): Pulverfass Tempelberg

„Heterosexualität ist so empfindlich wie ein Kartenhaus.“ – Die Virulente Homolobby (VHL) im Interview

NPD zeigt Geschäftsführer der VVN-BdA e.V. wegen übler Nachrede an

Zur Entführung der drei israelischen Jungen: Die kaltherzige Frau K.

Bei Anruf Nötigung – Interview mit einem „Täter“

Der wohl grausamste Katzenfund aller Zeiten 62 tote Katzen in Pflegestelle gefunden

bookmark_border3. Weltkrieg?

Nachdem die USA und ihre Verbündeten dem Irak Freiheit und Demokratie gebracht haben, ist das passiert, was nach solchen Befreiungsaktionen (Kriegen!) immer passiert: Das Land versinkt im Chaos. Es war zu erwarten, dass sie das nicht in Griff kriegen. Die Situation im Nahen Osten ist brenzlig wie seit Jahren nicht mehr.

Vom Syrien aus werden Raketen auf Israel geschossen, ein kleiner Junge kam dabei um. Die israelische Armee greift Ziele in Syrien an. Gleichzeitig startet Israel eine größere Militäraktion im Westjordanland, um drei entführte Jugendliche zu suchen. Nicht zu vergessen, dass auch fast täglich Raketen aus dem Gazastreifen in Israel einschlagen.

Die irakische Armee bekommt das Problem mit den ISIL-Kämpfern nicht in Griff, sie rücken weiter auf Bagdad vor. Die USA erwägen wieder begrenzte Militäroperationen, der Iran bietet seinen Hilfe an, Syrien greift angeblich Stellungen der ISIL auf irakischen Gebiet an.

Jeder gegen Jeden? Was kann die internationale Politik jetzt tun? Ich bezweifle, dass die ISIL-Kämpfer sich derzeit durch Diplomatie aufhalten lassen, dafür läuft es für sie derzeit zu gut. Wie kann man sich als Linker dazu noch positionieren?

Ich weiß es nicht…

Aber zum Glück ist ja Fußball-WM, da muss man sich nicht im den Rest der Welt kümmern.